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Hautpflege im Winter

Im Winter produziert die Haut weniger eigene Lipide. Zudem muss sich unser größtes Organ klirrender Kälte und trockener Heizungsluft aussetzen. Abhilfe verspricht eine angepasste Pflegeroutine: Inhaltsstoffe wie Glycerin oder Ceramide bewahren die Feuchtigkeit der Haut und schützen vor äußeren Stressfaktoren. Auf der Skipiste kann es sich lohnen, bestimmte Gesichtspartien besonders dick einzucremen.

Fachgeprüfte Informationen:
dank der Biochemikerin
Dr. S. Schunter aus München.

Weshalb benötigt die Haut im Winter eine andere Pflege?

Niedrige Temperaturen, geringe Luftfeuchtigkeit, beheizte Räume und kalter Wind belasten die Haut im Winter in besonderem Maße. Vor allem der Wechsel zwischen kalt und warm ist für die unbedeckte Haut im Bereich des Gesichts ein wesentlicher Reizfaktor und kann die Haut austrocknen, sie rissig und empfindlich machen. Daher sollte sich die Hautpflege im Winter den Gegebenheiten anpassen.

Wird es kälter, produzieren die Talgdrüsen weniger Fett. Gleichzeitig verteilt sich das vorhandene Fett schlechter. Durch den insgesamt erniedrigten Lipidgehalt wird die Hautbarriere schneller rissig und durchlässig. Diese Faktoren begünstigen zusätzlich den sogenannten transepidermalen Wasserverlust (TEWL). Die Haut verliert im Winter somit deutlich leichter Wasser. Hinzu kommt die niedrige Luftfeuchtigkeit: Sie sorgt dafür, dass der Haut Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft fehlt.

Hautpflege in der kalten Jahreszeit anpassen

Im Winter benötigen die exponierten Körperpartien und Hautstellen zusätzlich Fett und Feuchtigkeit. Häufig ist das die Zeit für eine reichhaltigere Pflegeroutine. Doch reichhaltig bedeutet nicht automatisch fettig, weshalb Öle zwar eine Ergänzung darstellen, niemals jedoch als alleinige Pflege dienen sollten. Vielmehr ist auch im Winter eine ausgewogene Mischung aus beruhigenden, hydratisierenden und barrierestabilisierenden Stoffen der Schlüssel:

  • beruhigend: Vitamin E, Allantoin, Ectoin oder Panthenol
  • hydratisierend: Glycerin, Hyaluronsäure, natürliche Feuchtigkeitsfaktoren
  • barrierrestabilisierend: Fettsäuren, Squalan, Ceramide

Tagespflege im Winter

Tagsüber können Sie die bestehende Feuchtigkeitspflege etwa mit einem geeigneten Öl anreichern. Oftmals reicht das aber nicht aus und es kann erforderlich sein, ein gänzlich anders Produkt zu wählen. Etwa Cremes, die einen erhöhten Gehalt an Lipiden, Fettsäuren und reichhaltigeren Pflegestoffen aufweisen.

Manchmal kann es aber auch sinnvoll sein, einzelne besonders empfindliche Hautareale wie Lippen oder Augenbereich mit sogenannten W/O-Emulsionen (Wasser-in-Öl-Emulsionen) zu pflegen. Diese Emulsionen haben eine Basis aus Fetten, Wasser kommt in deutlich geringeren Mengen vor.

Ein Blick auf die Inhaltsstoffliste kann dabei einen ersten Hinweis auf eine W/O-Emulsion geben: beginnt sie nicht mit „Water“ oder „Aqua“, so ist der Anteil der Wasserphase eher gering. Sie erkennen entsprechende Produkte oftmals an der Bezeichnung „Cold Cream“. Da sie einen deutlichen Fettfilm auf der Haut hinterlassen, eignen diese sich jedoch nur bedingt für die tägliche Pflege im gesamten Gesicht.

Abendpflege im Winter

Abends können Sie Ihre Pflegeroutine durch eine intensiv pflegende und reichhaltige Creme ergänzen – selbst wenn hierbei oftmals ein eher glänzendes und vermeintlich fettiges Hautbild zurückbleibt: vor die Tür muss kurz vor dem Schlafengehen in der Regel ohnehin niemand mehr. Zudem können die enthaltenen Pflegestoffe über Nacht optimal einziehen.

Häufig haben solche Cremes okklusive Eigenschaften. Zwar ist mit „Okklusion“ das „Verschließen“ gemeint, das bedeutet aber dennoch kein vollständiges „Abdichten“ der Haut. Stattdessen sorgen okklusive Cremes dafür, dass der transepidermale Wasserverlust entschieden minimiert wird.

Hautpflege bei Outdooraktivitäten im Winter

Wer sich über einen längeren Zeitraum bei sehr niedrigen Temperaturen draußen aufhält (z. B. beim Wintersport), sollte neben einem UV-Schutz wasserfreie Kälteschutzprodukte auf Basis von Vaseline oder Mineralölen anwenden. Diese reduzieren den transepidermalen Wasserverlust, können jedoch oftmals ein schweres Hautgefühl hinterlassen.

Daher eignen sie sich vor allem für den Schutz und die Pflege gezielter Bereiche wie Lippen, Nase oder im Bereich der Augen. Häufig sind diese Produkte in Form von Pflegestiften anzutreffen, die eine gezielte und leicht zu widerholende Anwendung ermöglichen. Weiterer Vorteil: viele Pflegestifte dieser Art enthalten auch UV-Filter, denn Sonnenschutz ist auch im Winter ein nicht zu vernachlässigendes Thema.

Hautpflege ist nicht alles

Die eigene Pflege im Winter anzupassen, stellt eine Komponente dar. Doch auch abseits von reinen Hautpflegeprodukten gibt es Möglichkeiten die Haut zu entlasten:

- Luftfeuchtigkeit erhöhen: die Haut leidet, wenn die Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen unter 40% fällt. Wird die Luftfeuchtigkeit erhöht, etwa durch die Verwendung von Luftbefeuchtern oder auch einem nassen Tuch über der Heizung, entzieht die Luft der Haut weniger Feuchtigkeit.

- Duschen und Baden: zu heißes Wasser kann im wahrsten Sinne des Wortes Fette aus der Haut waschen. Versuchen Sie daher, heißes und langes Duschen und Baden zu vermeiden. Zwar kann an kalten Tagen ein heißes Bad wohltuend wirken, für die Haut bedeutet dies jedoch eine Herausforderung. Wer dennoch nicht auf das wärmende Bad oder die lange Dusche verzichten mag, achtet auf milde Reinigungsprodukte mit einem hautneutralen pH-Wert und eventuell rückfettenden Eigenschaften.

Über die Autorin Dr. Sarah Schunter:

„Wer versteht, wie kosmetische Inhaltsstoffe agieren, setzt den ersten Schritt für eine wirksame Hautpflege“, sagt Dr. Sarah Schunter. Als promovierte Biochemikerin entwirrt sie mit Vorliebe die oftmals kryptischen Inhaltsstofflisten von Hautpflegeprodukten: was steckt drin und wie wirkt es. Sie ist überzeugt: Mit diesem Wissen kann für jeden Hauttyp und jeden Hautzustand die richtige Pflege ermittelt werden.

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