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Was tun bei einer Sonnenallergie?

In der Dermatologie gibt es für die Sonnenallergie keine Definition. Tatsächlich wird der Begriff vor allem von Nicht-Medizinern verwendet. Die Sonnenallergie ist daher meist keine echte Allergie, sondern vielmehr ein Sammelbegriff für eine ganze Reihe verschiedener Hautreaktionen, die im Zusammenhang mit Sonneneinstrahlung entstehen. Was die Ursachen für die unangenehmen Hautreaktionen sind und wie sie sich vermeiden lassen, erläutert dieser Artikel.

Fachgeprüfte Informationen:
dank der Biochemikerin
Dr. S. Schunter aus München.

Das hilft bei akuter Sonnenallergie

Ist es erstmal passiert, zeigt die Haut häufig Symptome wie Juckreiz, Rötung, Schwellung, Quaddeln oder Blasen. Dann heißt es in erster Linie raus aus der Sonne. Nach Möglichkeit die Sonnencreme abwaschen. Anschließend die Haut mit einer beruhigenden und pflegenden Feuchtigkeitscreme versorgen. Aber Achtung, viele der klassischen After-Sun Produkte eignen sich nicht, wenn die Haut bereits Anzeichen einer Sonnenallergie zeigt. Stattdessen lieber Produkte für sensible Haut verwenden, die ohne Parfum oder Alkohol auskommen. Auch die Haut zu kühlen kann Erleichterung verschaffen. Bei besonders schweren und schmerzhaften Fällen der Sonnenallergie, sollte ein Hautarzt zu Rate gezogen werden.

Wie lässt sich eine Sonnenallergie vermeiden?

Um Sonnenallergien zu vermeiden, ist es hilfreich den Auslöser zu kennen: dieser ist in erster Linie das UV-Licht. Es wird vermutet, dass freie Radikale, die durch UV-Einstrahlung in der Haut entstehen, zum Entzündungsgeschehen beitragen. Auch die Kombination mit potenziellen Allergenen oder sensibilisierenden Stoffen, zum Beispiel aus Sonnenschutzprodukten, können eine Sonnenallergie befördern. Um eine Sonnenallergie zu vermeiden, hilft es folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • UV-Einstrahlung minimieren und vor allem die intensive Mittagssonne meiden
  • Ausreichenden Sonnenschutz verwenden und die Haut gegebenenfalls mit Kleidung bedecken

  • Milde Sonnencreme mit hohem UV-Schutz verwenden
  • Potenzielle Allergene in Sonnencremes vermeiden (Duftstoffe, Parfüm oder bestimmte UV-Filter) und Produkte für sensible Haut wählen
  • Sonnencreme mit Antioxidantien (Vitamin E, Vitamin C, Ferulasäure) grenzen die Entstehung freier Radikale ein 

Die verschiedenen Arten der Sonnenallergie

Weil sich unter dem Sammelbegriff der Sonnenallergie verschiedene Hautreaktionen verbergen, ist es für den Laien manchmal nicht ganz einfach nachzuvollziehen, womit man es denn nun zu tun hat und wie man am besten damit umgeht. Ursache ist jedoch in den allermeisten Fällen die UV-Strahlung in Kombination mit bestimmten Stoffen. Daher ist zur Vermeidung dieser Hautreaktionen eine Sonnencreme für empfindliche Haut noch immer der beste Schutz.

Polymorphe Lichtdermatose (PLD)

  • Häufigste unerwünschte Hautreaktion auf Sonnenstrahlung, macht rund 90% der Fälle einer Sonnenallergie aus
  • Häufig sind junge Frauen mit heller Haut betroffen
  • Zeigt sich vor allem an Körperstellen, die nicht an die Sonne „gewöhnt“ sind: Dekolleté, Schultern, Nacken
  • Die Symptome fallen individuell unterschiedlich aus (polymorph) und treten oftmals zeitverzögert auf: Jucken, Brennen, Rötung, Bläschen, Knötchen
  • Auslöser: vor allem UVA, aber auch UVB-Strahlung, die für die Bildung freier Radikale verantwortlich sind

Phototoxische Reaktion

  • Ausgelöst durch bestimmte Stoffe mit sogenanntem photosensibilisierendem Potenzial, die die Haut lichtempfindlicher machen
  • Die Haut zeigt eine erhöhte Sonnenbrandneigung
  • Sonneneinstrahlung führt zu Juckreiz und brennenden Schmerzen
  • Auslöser: vor allem UVA-Strahlung, die eine Wechselwirkung zwischen den Zellen und einem bestimmten, sensibilisierenden Stoff begünstigen

Photoallergische Reaktion

  • Sehr seltene Form der Sonnenallergie, die eine wirkliche Allergie im medizinischen Sinne ist, man spricht auch von Lichtallergie
  • Bei einer Lichtallergie bildet der Körper Antikörper, die sich gegen einen bestimmten Stoff richten (z.B. Antibiotika, Parfum, Kosmetika)
  • Die Symptome einer Lichtallergie ähneln der einer phototoxischen Reaktion
  • Auslöser: UV-abhängige Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe

Mallorca-Akne

  • Ist eine Sonderform der PLD
  • Kommt vor allem bei Menschen vor, die zu fettiger Haut oder Akne neigen
  • Äußert sich in stecknadelkopfgroßen Knötchen (ähnlich Akne-Pusteln) und Hautflecken, die stark jucken
  • Auslöser: vor allem UVA-Strahlung, die mit fetthaltigen Bestandteilen der Sonnencreme oder auch hauteigenen Lipiden reagiert

Sonnencremes für empfindliche Haut

Über die Autorin Dr. Sarah Schunter:

„Wer versteht, wie kosmetische Inhaltsstoffe agieren, setzt den ersten Schritt für eine wirksame Hautpflege“, sagt Dr. Sarah Schunter. Als promovierte Biochemikerin entwirrt sie mit Vorliebe die oftmals kryptischen Inhaltsstofflisten von Hautpflegeprodukten: was steckt drin und wie wirkt es. Sie ist überzeugt: Mit diesem Wissen kann für jeden Hauttyp und jeden Hautzustand die richtige Pflege ermittelt werden.

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