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Balayage selber machen

In wenigen Schritten zum Trendlook

Dunkler Ansatz, Lichtreflexe in den Längen und die Spitzen wie von der Sonne geküsst: Balayage ist unter den Frisurentrends ein echter Dauerbrenner. Die soften, natürlichen Farbübergänge bringen optisch Bewegung und Volumen ins Haar. Leider ist die Färbetechnik etwas kompliziert und beim Friseur nicht ganz günstig. Mit etwas Geschick kannst du den Look jedoch auch zuhause selber machen. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du Balayage-Look kreierst und was du sonst noch darüber wissen solltest.

Die wichtigsten Infos zu Balayage:

  • Die Balayage-Technik kannst du mit ein wenig Übung auch zuhause umsetzen.
  • Der Trendlook hat einen natürlich wirkenden Effekt – Strähnchen, wie von der Sonne geküsst.
  • Ob kurz oder lang: Mit der Färbetechnik setzt du starke Akzente in jede Haarlänge.
  • Von Blond bis Braun: Bis zu drei Nuancen heller sind bei Balayage möglich 

Was ist Balayage?

Der Begriff „Balayage“ kommt aus dem Französischen. Wortwörtlich bedeutet „balayer“ so viel wie „fegen“. Tatsächlich wird die Farbe mal stark, mal weniger stark mit einem Pinsel in einzelne Haarsträhnen „gefegt“ – oder eher freihändig gemalt. Balayage ist eine Art Painting, die den Ansatz auslässt und auf unterschiedlicher Höhe ansetzt. Stars wie Jessica Biel, Gisèle Bündchen oder Pamela Reif lassen ihre Traummähnen in dieser Technik colorieren.

Vor allem in Kombination mit sanften Wellen sieht Balayage feminin, natürlich und glamourös zugleich aus. Pflegeleicht ist der Look außerdem – anders als bei Foliensträhnen musst du nur ein bis zweimal im Jahr nachfärben. Denn die Haare werden bei der Balayage sowieso erst ab Höhe der Ohren aufgehellt. Der Hollywood-reife Look ist also auch noch überraschend alltagstauglich – Win-win! Doch nicht nur bei langem Haar ist der Balayage-Look ein Hingucker. Kurzen Haaren verleihst du damit tolle Highlights und bringst Bewegung in jede Kurzhaarfrisur.

DIY-Anleitung: Balayage selber machen

Um Balayage selber zu machen, braucht es etwas Geschick, denn du musst zügig arbeiten, damit die Farbe nicht zu lange einwirkt. Wenn du dein Haar mit der Balayage-Technik selber färben möchtest, solltest du also nicht zum ersten Mal mit Coloration hantieren. Bist du dir sehr unsicher, lass dir von erfahrenen Freund*innen helfen. Wir zeigen, wie es geht.

  • Dauer: Eine Stunde
  • Geeignet für: Jedes Haar von kurz bis lang
  • Schwierigkeit: Für Fortgeschrittene 

Shopping-Liste: Diese Produkte brauchst du, um Balayage selber zu machen

  • Haarfarbe – maximal drei Nuancen heller als deine Naturfarbe
  • Färbepinsel (liegt oft der Farbe bei)
  • Haarclips
  • Watte
  • Einweg-Handschuhe
  • Kamm
  • Haaröl zur Pflege hinterher 

Wie geht Balayage? Schritt für Schritt zum Traum-Look

  • Vorbereiten: Zieh dir ein altes T-Shirt an, das ruhig fleckig werden darf. Leg alle Utensilien bereit. Kämm deine Haare gut durch und ziehe mit dem Kamm dort einen Scheitel, wo du ihn normalerweise trägst. Rolle die Watte zu etwa 15 bis 20 Würsten zusammen.
  • Anmischen: Mische nun die Haarfarbe an. Halte dich hierfür an die Packungsbeilage.
  • Abteilen: Teile dein Deckhaar großzügig ab, drehe es zu einem Dutt zusammen und fixiere es mit einem Haarclip oben auf dem Kopf. Teile die unteren Haare in vier breite Strähnen. Klemme drei davon ebenfalls auf dem Kopf fest. Greife dir deine erste Strähne und toupiere sie oben mit dem Kamm an. Das sorgt später für einen weichen, natürlichen Übergang.
  • Färben: Zieh nun deine Einweg-Handschuhe an und tauche den Pinsel in die Farbe. Lass deinen Ansatz aus und beginne etwa auf Ohrhöhe. Trage nun die Farbe mit kurzen, schnellen Pinselstrichen in einer großen „V“-Form auf deine Strähne auf. Du färbst also im oberen Bereich nur die äußeren Partien deiner Haarsträhne, während du den mittleren Bereich und die Spitzen komplett mit der Coloration einstreichst. So entsteht der typische Balayage-Farbverlauf. Wiederhole den Schritt mit allen vier Strähnen. Setze dabei ruhig unterschiedlich hoch an, das wirkt noch natürlicher. Mit den Wattewürsten trennst du die Strähnen voneinander – drücke sie dafür dicht am Ansatz zwischen deine Haare.
  • Wiederholen: Arbeite dich mit dieser Technik von der untersten Haarpartie bis zum Deckhaar vor. Beim Deckhaar ist es wichtig, dass du nur ganz dünne Pinselstriche ziehst. Zum Schluss färbst du die feinen Strähnen direkt links und rechts vom Gesicht. Hierbei setzt du oben am Ansatz an. So entsteht ein heller Rahmen, der deinen Teint zum Leuchten bringt.
  • Auswaschen: Lass die Coloration so lange einwirken, wie es der Hersteller empfiehlt. Spüle die Farbe anschließend gut aus.
  • Pflegen: Zum Abschluss kannst du dein Haar mit einer Haarmaske oder einem Conditioner verwöhnen – das schließt die Schuppenschicht und pflegt dein Haar nach dem strapaziösen Treatment seidig-weich. Einen möglichen Gelb- oder Orange-Stich korrigierst du ganz leicht mit einem Toner. Er enthält violette Pigmente, die den unerwünschten Ton ausgleichen. So strahlen deine Blond-Reflexe nach der Balayage noch heller.

Balayage selber machen: Das solltest du über die Haarfärbetechnik wissen

Von Karamell bis Kakao: Balayage passt zu jeder Haarfarbe

Egal, ob du von Natur aus blond, brünett, schwarz- oder rothaarig bist: Die sanften Farbübergänge sehen immer super aus. Besonders natürlich wirkt Balayage bei dir, wenn du dunkelblond oder brünett bist und dein Haar im Sommer ganz von allein ausbleicht. Eine Balayage auf dunkelbraunem bis schwarzem Haar solltest du aber besser nicht selber machen, sondern dich lieber einem Profi anvertrauen. Der Kontrast von dunklem Ansatz und hellen Spitzen könnte sonst zu stark ausfallen. Natürlich ist Blond auf Braun nicht die einzige Option für eine Balayage: Kupfer etwa ist nicht nur für Rothaarige eine tolle Nuance, sondern sieht auch zu allen warmen Braun-Nuancen wunderschön aus.

Du möchtest Balayage selber machen und einen besonders natürlichen Look erzeugen? Dann wähle hellere und dunklere Nuancen deiner Naturhaarfabe aus. Bei aschblondem Haar erlebst du zum Beispiel mit hellblonden Strähnen den angesagten Palm Painting-Effekt. Steht dir der Sinn vielmehr nach einem mutigen Haarstyle? Wie wäre es mit leicht pastelligen Tönen? Sie setzen vor allem in kurzen Haaren starke Akzente. 

Balayage oder Ombré – was ist der Unterschied?

Die Begriffe „Balayage“ und „Ombré“ werden oft in einem Atemzug genannt – ganz korrekt ist das allerdings nicht. Bei Ombré (französisch für „schattiert“) wird das Haar gleichmäßig von oben nach unten heller. Bei der Balayage setzen die helleren Strähnen auf unterschiedlicher Höhe an. Der Effekt ist natürlicher und der Kontrast zwischen Ansatz und Spitzen nicht so stark. Auch wenn bei beiden Techniken von dunkel nach hell gefärbt wird, sieht das Ergebnis also durchaus unterschiedlich aus.

Haare im Balayage-Look pflegen

Aufgehellte Strähnen benötigen immer etwas Extrapflege. Mit den passenden Haarpflege-Produkten versorgst du sie ausreichend mit einem Plus an Feuchtigkeit. Verwende darum nach jeder Haarwäsche einen Conditioner speziell für coloriertes Haar. Verwöhne die aufgehellten Längen und Spitzen zusätzlich einmal die Woche mit einer Haarkur oder -maske. Wenn deine Spitzen zu Spliss neigen, gönnst du ihnen am besten ein nährendes Haaröl. So bleibt deine Mähne glänzend gepflegt – für einen Look wie frisch vom Star-Coiffeur. 

Traumkombi für den Sommer

Lockere Wellen in Balayage