Gesundes Haar beginnt an der Wurzel. Genauer gesagt auf der Kopfhaut. Gerät sie aus dem Takt, meldet sie sich schnell zu Wort mit Juckreiz, Spannungsgefühlen, schneller Nachfettung oder sichtbaren Schuppen. Teebaumöl kommt in der Haarpflege gezielt zum Einsatz, um dieses feine Gleichgewicht zu unterstützen. Genaugenommen hilft es nicht bei deinen Haaren, sondern hilft der Kopfhaut und das wirkt sich unmittelbar auf deine Haare aus.
Teebaumöl stammt aus den Blättern des australischen Teebaums Melaleuca alternifolia, einem Mitglied der Myrtengewächse, das es in feucht-warmen, sumpfigen Regionen besonders liebt. Gewonnen wird das Öl durch schonende Wasserdampfdestillation, damit die wertvollen ätherischen Bestandteile erhalten bleiben. Typisch ist sein markanter, frischer Duft mit leicht medizinischer Note. Seit der Chemiker Arthur de Ramon Penfold in den 1920er Jahren erstmals die besonderen Eigenschaften von Teebaumöl beschrieb, begann seine Erfolgsgeschichte in der kommerziellen Nutzung. Im Labor konnte die antimikrobielle Wirkung des Öls in zahlreichen Studien bestätigt werden. Spätestens ab den 1990er Jahren rückte auch seine antibakterielle Wirkung verstärkt in den Fokus wissenschaftlicher Forschung.
Richtig angewendet, kann er die Kopfhaut reinigen, beruhigen und das Haargefühl nachhaltig verbessern. Das liegt vor allem an seinen natürlichen Inhaltsstoffen, insbesondere das Terpinen-4-ol ist für die antimikrobiellen Eigenschaften des Teebaumöls verantwortlich.