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Erste Regelblutung nach der Entbindung

Deine Periode nach der Geburt

Mit einem Neugeborenen haben die meisten Frauen andere Dinge im Kopf, als ihren Zyklus und die Periodenblutung. Hebamme Evi hat deshalb im Folgenden zusammengefasst, wann du nach der Geburt wieder mit deiner Periode rechnen solltest, welchen Einfluss das Stillen auf deinen Körper haben kann und wie sich dein Zyklus nach der Geburt verhalten kann.

Kurz und knapp: Deine Periode nach der Geburt

  • Bis die erste Periodenblutung einsetzt können einige Wochen bis mehrere Monate vergehen. 
  • Für viele Frauen ist der Zyklus im ersten Jahr nach der Geburt eher unregelmäßig.
  • Die erste Blutung nach der Geburt ist häufig etwas stärker, dies reguliert sich mit der Zeit wieder. 
  • Auch wenn du deine Periodenblutung noch nicht hattest, solltest du dir Gedanken über Verhütung machen.

Wann tritt die erste Periode nach der Geburt ein?

Viele Frauen werden nach der Geburt von der ersten Periodenblutung überrascht, denn den genauen Zeitpunkt dafür kann man nicht vorhersagen. Der Hormonhaushalt war viele Monate lang auf Schwangerschaft eingestellt, es hat kein Einsprung und entsprechend auch keine Menstruationsblutung stattgefunden. Nach Geburt des Kindes und der Plazenta verändern sich die Hormone stark und es vergeht etwas Zeit, bis sich alles wieder normalisiert hat. Dieser Prozess verläuft bei jeder Frau etwas anders und kann zudem von äußeren Umständen wie Stress und Schlafmangel beeinflusst werden. 

So stellt sich bei manchen Frauen der Zyklus bereits wenige Wochen nach der Geburt wieder regelmäßig ein, während dies bei anderen Frauen mehrere Monate bis ins zweite Lebensjahr des Kindes dauern kann.
Der frühestmögliche Zeitpunkt für die erste Blutung ist etwa sechs Wochen nach der Geburt, wenn der Wochenfluss abgeschlossen ist.

Evis Hebammen-Tipp: Die erste Blutung nach der Geburt: Der Wochenfluss
Die erste Blutung direkt nach der Geburt ist der sogenannte Wochenfluss. Dieser hat nichts mit deinem Zyklus zu tun, sondern entsteht primär durch die Wundfläche der Plazenta, sowie später durch die Rückbildung der Gebärmutter. In den ersten Tagen ist die Blutung mehr als periodenstark, wird aber stetig weniger. Nach etwa vier bis sechs Wochen wird sich deine Gebärmutter vollständig zurückgebildet haben und der Wochenfluss versiegt. Erst jetzt kann sich dein Zyklus wieder einpendeln und deine Periode einsetzten.

Hat das Stillen einen Einfluss auf die Periode?

Tatsächlich hat Stillen einen nicht unerheblichen Einfluss auf deinen Hormonhaushalt und wirkt sich somit auch auf deinen Zyklus und deine Periode aus. Das milchbildende Hormon Prolaktin wirkt hemmend auf die Eizellreifung im Eierstock und verzögert das Einsetzen der Menstruation. Das Ausbleiben der Regelblutung in der Stillzeit nennt man Stillamenorrhoe oder Laktationsamenorrhoe. Dennoch ist Stillen kein sicheres Verhütungsmittel! Deine Fruchtbarkeit ist zwar geringer, aber auch in der Stillzeit kannst du schwanger werden. Spätestens nach dem Abstillen sollte sich dein Zyklus innerhalb einiger Monaten wieder in normaler Stärke und Regelmäßigkeit einpendeln.  

Veränderungen der Periode nach der Geburt

Nach der ersten Blutung kann es tatsächlich mehrere Monate dauern, bis sich dein Zyklus wieder normalisiert und das ist vollkommen normal. Zum einen ist dein Hormonhaushalt nach der Geburt noch verändert, zum anderen wird auch dein Schlaf-Wach-Rhythmus mit Baby vermutlich unregelmäßig sein. All dies kann sich auf deine Periode auswirken. Gerade in dieser Zeit kann es hilfreich sein, einen Zykluskalender zu führen. 

Die erste Blutung nach der Geburt wird vermutlich stärker ausfallen, als du es gewohnt bist. Dies pendelt sich mit der Zeit wieder ein. Tatsächlich empfinden einige Frauen ihre Periode nach der Geburt als weniger schmerzhaft und entwickeln einen regelmäßigeren Zyklus als davor. Unabhängig davon, wie lange die Geburt bereits her ist, solltest du dir bei ungewöhnlich starker Blutung, Schmerzen oder länger anhaltenden Unregelmäßigkeiten ärztlichen Rat einzuholen.

Evis Hebammen-Tipp: Gedanken zum Thema Verhütung
Nach der Geburt solltest du dir über das Thema weitere Familienplanung und Verhütung auf jeden Fall Gedanken machen. Habe dabei im Kopf, dass du deine fruchtbaren Tage VOR der ersten Periodenblutung hast.

Welche Periodenprodukte sollte ich nach der Geburt benutzen?

Für den Wochenfluss nach der Geburt sollten in jedem Fall Binden oder Periodenunterwäsche verwendet werden. Diese Blutung direkt nach der Geburt ist stärker als deine Periode und sollte frei abfließen können, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Für die erste Periodenblutung nach der Geburt kannst du im Grunde genau wie vor der Schwangerschaft auf alle gängigen Produkte zurückgreifen. Neben der persönlichen Präferenz hängt dies natürlich auch von der Stärke der Blutung ab.
Nicht selten haben stillende Frauen ein deutlichtrockeneres Scheidengewölbe und empfinden Tampons als unangenehm. Zudem kann es sein, dass sich dein Beckenboden anders anfühlt und du bei Tampons auf eine andere Größe zurückgreifen wirst.

Diese Produkte kannst du während deiner Periodenblutung nutzen

  • Tampons
  • Binden aus Zellstoff
  • Menstruationstasse / Cup
  • Periodenunterwäsche
  • Binden aus Stoff 
  • Menstruationsschwamm

Bitte beachte: Die Inhalte dieses Artikels sollen dir allgemeine Informationen und Hintergrundwissen vermitteln und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Anregungen und Tipps ersetzen keine fachliche Beratung durch eine*n Ärzt*in oder Apotheker*in. 

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Hebamme Evi Bodman

Über die Autorin

Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit Baby sind ganz besondere Lebensabschnitte. „Fundiertes Wissen rund um Abläufe im eigenen Körper sowie die Entwicklung des Kindes ist essenziell für Frauen“, sagt Evi Bodman. Als Hebamme ist sie Expertin für diese spannenden Phasen und begleitet Familien mit Herz und Wissen. Sie vertritt die Meinung: „Verständnis für die Veränderungen im eigenen Körper ist wichtig, um die eigenen Bedürfnisse liebevoll anzunehmen.“ Ihre Ausbildung als Yogalehrerin hilft ihr bei diesem Ansatz. Ihr Wissen teilt Evi in zahlreichen Kursen und Workshops sowie in ihrem Podcast „JoyfulMama“.

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