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Akne

Bei Akne handelt es sich um eine Hauterkrankung mit mehr oder weniger starker Ausprägung, die nichts mit der persönlichen Hygiene zu tun hat. Wer sein Gesicht zu ausgiebig wäscht, kann Akne unter Umständen sogar fördern. Was wirklich die Ursache für Akne ist und welche Rolle dabei Veranlagung, Hormone und Hautpflege spielen, erfährst du hier!

Hautpflege kann bei verschiedenen Hautzuständen und dermatologischen Erkrankungen Linderung verschaffen und unterstützend wirken. Jedoch steht bei einer Hauterkrankung oder bei einem entsprechenden Verdacht stets die ärztliche Abklärung im Vordergrund. Denn nur Dermatolog*innen dürfen eine medizinisch valide Diagnose stellen und können ggf. entsprechende medikamentöse Behandlungen einleiten.

Kurz und knapp: Akne

  • Erkrankung der Talgdrüsen und deren Ausführungsgänge
  • Tritt häufig bei Jugendlichen und Frauen über 30 Jahren auf
  • Der Hormonhaushalt spielt eine tragende Rolle bei der Entstehung von Akne
  • Hautpflege bei Akne setzt auf eine milde Pflegeroutine mit hautberuhigenden und entzündungshemmenden Inhaltsstoffen, aber auch auf Peelings sowie medizinisch-dermatologische Treatments.

Wie kommt es zu Akne?

Akne ist eine nichtansteckende Erkrankung der Talgdrüsen sowie ihrer Ausführungsgänge. Meist ist gleichzeitig auch die Talgproduktion erhöht. Zudem besteht eine Verhornungsstörung im Bereich der Ausführungsgänge der Talgdrüsen. All das führt dazu, dass die Ausführungsgänge der Talgdrüsen verengt oder auch komplett verschlossen sind. Die Folge: der normale Talgabfluss ist gestört und es bilden sich Mitesser (Komedonen). Diese Komedonen können geschlossen („white heads“) oder offen sein („black heads“).

Hormone spielen eine entscheidende Rolle bei Akne, denn die Größe und Aktivität der Talgdrüsen wird durch unsere Hormone beeinflusst. Relevant sind hier die Androgene und Östrogene, die sowohl bei Frauen als auch bei Männern vorhanden sind – jedoch in unterschiedlicher Verteilung. Meist weisen Männer höhere Androgenspiegel auf, während die Östrogenspiegel eher niedrig sind. Bei Frauen ist es genau andersherum.

Kommt das normale Hormongleichgewicht aus dem Tritt und sind nun verhältnismäßig mehr oder zu viele Androgene vorhanden, kann das die Entstehung einer Akne begünstigen. Denn Androgene vergrößern die Talgdrüsen und ihre Aktivität, Östrogene hingegen bewirken das Gegenteil. Typischerweise kennt man folgende Phasen, in denen sich das Gleichgewicht zwischen Androgenen und Östrogenen verschiebt:

  • In der Pubertät: fast 65 % der Jugendlichen leiden unter Akne
  • Vor und während der weiblichen Menstruation
  • Frauen ab 30 Jahren haben ebenfalls häufig ein hormonelles Ungleichgewicht

Zuletzt verschlechtert bei Akne noch ein weiterer Faktor die Ausprägung der Erkrankung. Durch den gestörten Talgabfluss sammeln sich auf der Haut bestimmte hauteigene Bakterien (Propionibakterien) vermehrt an. Diese Bakterien ernähren sich von Talg und zersetzen ihn zu Fettsäuren, die entzündungsfördernd wirken. Im umliegenden Gewebe entstehen dadurch schmerzhafte Entzündungen (Pusteln, Knoten, Papeln) und auch die Bildung von Komedonen wird verstärkt.

Akne ist also vor allem ein Zusammenspiel verschiedener physiologischer Gegebenheiten und nicht etwa ein Problem mangelnder Gesichtsreinigung. Tatsächlich ist zu starkes Reinigen bei Akne sogar nicht ganz unproblematisch – mehr dazu im Abschnitt „Hautpflege bei Akne“.

Bei Akne zum Hautarzt?

Akne (medizinisch auch: Acne vulgaris) ist eine chronische Hauterkrankung, die sich in verschiedenen Ausprägungen und Schweregraden präsentiert. Zur genauen Abklärung ist der Gang zu einer Hautärztin oder einem Hautarzt daher unerlässlich. Die dermatologische Untersuchung gibt nicht nur Aufschluss über die Art der vorliegenden Akne (siehe Infobox), auch kann beurteilt werden, ob eventuell sogar eine medikamentöse Behandlung nötig ist.

Akne ist für einen begrenzten Zeitraum eine chronische Erkrankung. Daher könnte man meinen, Akne müsse man lediglich aussitzen. Jedoch ist die Behandlung der Akne sehr langwierig, Symptome und Anzeichen klingen nur sehr langsam ab und es können langfristige Hautschäden (z. B. Aknenarben) bestehen bleiben. 

Infobox

Die verschiedenen Arten von Acne vulgaris

  • Acne papulopustulosa et comedonica: Häufigste Form bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Typisch sind Komedonen sowie entzündliche Papeln und Pusteln.
  • Acne comedonica: Hierbei liegen vorwiegend geschlossene und offene Komedonen vor. Einzelne entzündliche Bereiche können auftreten.
  • Acne cosmetica: Die sogenannte Kosmetikakne ist eine durch Kosmetikprodukte verursachte Form der Akne, die vor allem bei jungen Frauen im Bereich von Kinn und Wangen auftritt. Charakteristisch sind vor allem die zahlreichen Komedonen sowie wenige eher tiefer in der Haut sitzende entzündliche Knötchen.
  • Acne conglobata, Acne fulminans und Acne inversa: sehr schwere und destruktive Formen der Akne. Diese Formen benötigen intensive medizinische und dermatologische Betreuung.
  • Acne infantum (Kleinkinderakne): Tritt hormonabhängig bei Säuglingen und Kleinkindern auf, bildet sich jedoch nach wenigen Monaten von selbst zurück.
  • Mallorcaakne: Genaugenommen keine echte Akne, eher ein akne-ähnliches Hautbild, das durch die Kombination aus UV-Strahlung und ölhaltigen Sonnenschutzprodukten entstehen kann.
  • Steroidakne: Wird ausgelöst durch die Einnahme von Steroiden (z. B. Kortison) und klingt nach Beendigung der Therapie rasch ab.

Das typische Hautbild bei Akne

Für gewöhnlich zeigt sich Akne in Bereichen der Haut, die viele Talgdrüsen aufweist: Stirn, Nase und Kinn sowie Rücken, Brust und Schultern. Das für Akne charakteristische Hautbild kann variieren und zeigt dabei folgende Anzeichen:

  • Großporige Haut
  • Entzündliche Hautareale (Ekzeme) besonders im Bereich der Haarfollikel
  • Glänzende Haut
  • Offene und geschlossene Komedonen
  • Talghaltige Zysten
  • Schmerzhafte Papeln, Pusteln und Knoten, oftmals entzündet und mit Eiter gefüllt

Je nach Schweregrad der Akne kann die Haut lediglich glänzend erscheinen und wenige Komedonen aufweisen, bis hin zu zahlreiche, stark entzündliche Hautveränderungen zeigen. Die medizinische Fachliteratur klassifiziert den Schweregrad der Akne in vier Gruppen von mild, über mäßig zu schwer und schließlich sehr schwer. 

Hautpflege bei Akne

Schwere und sehr schwere Akneformen gehören unbedingt in die Hände von Spezialisten. Milde bis mäßige Formen der Akne profitieren jedoch – nach vorangegangener medizinischer Abklärung – durchaus auch von bestimmten Maßnahmen im Bereich Hautpflege und Kosmetik. Das wollen wir uns im Folgenden genauer anschauen. 

Es hält sich nach wie vor hartnäckig, dass bei Akne lediglich das überschüssige Fett entfernt werden müsste und dass sich das am besten mit Alkohol und aggressivem Waschen entfernen lässt. Zwar sollten wir das überschüssige Fett möglichst entfernen, jedoch ist es wichtig, dies mild zu tun und dabei den natürlichen Fettfilm der Haut zu schonen. Gleichzeitig benötigt Haut bei Akne Feuchtigkeit sowie eine beruhigende, entzündungshemmende und talgregulierende Pflege

Reinigung bei Akne

Sollte gründlich, aber schonend sein. Zu aggressive Reinigungsmittel können die Talgproduktion negativ beeinflussen und sie sogar fördern. Daher eignen sich milde Waschgele und Syndets ohne Alkohol, Parfümierung oder Peelingpartikel. Auf keinen Fall sollten Seifen verwendet werden, denn sie stören den pH-Wert der Haut und können zudem komedogene Fettsäuren auf der Hautoberfläche freisetzen.

Feuchtigkeitspflege bei Akne

Zu Akne neigende Haut benötigt keine Feuchtigkeit? Weit gefehlt! Denn auch wenn viel Hautfett vorhanden ist, kann gleichzeitig die Haut darunter feuchtigkeitsarm sein. Leichte Feuchtigkeitscremes stellen bei Akne nicht nur Feuchtigkeit bereit, auch verzichten sie auf übermäßig reichhaltige und fettige Texturen.

Peelings bei Akne

Bei Akne bieten sich chemische Peelings an, etwa mit Salicylsäure, Mandelsäure oder Milchsäure. Diese wirken entzündungshemmend, beruhigend, talgregulierend und sogar feuchtigkeitsspendend. Peelings mit Körnchen oder andere physikalische Peelingsubstanzen sowie Gesichtsbürsten sind bei Akne kontraproduktiv – lieber Finger weg davon.

Kosmetische Behandlungen und Facials bei Akne

Es kann bei Akne sinnvoll sein, regelmäßig zur professionellen Gesichtsbehandlung zu gehen. Dabei können Komedonen fachgerecht bei möglichst geringer Schädigung der Haut entfernt werden. Wer selbst Hand anlegt, riskiert die Haut unnötig stark zu manipulieren (Quetschungen durch das Ausdrücken von Pickeln und Komedonen). Dadurch entstehen häufig starke Reizungen in der Haut, die sich zusätzlich entzünden und hartnäckige Pickelmale hinterlassen können.

Welche Pflege- und Wirkstoffe eignen sich bei Akne?

Produkte, die auf die Pflege unreiner und zu Akne neigender Haut ausgelegt sind, enthalten leider noch immer häufig einen hohen Anteil an Alkohol (INCI: Alcohol oder Alcohol denat.), austrocknende Substanzen oder eine starke Beduftung. Das kann die Haut reizen und zusätzlich Entzündungen befeuern. Was die Haut bei Akne stattdessen braucht, sind beruhigende, entzündungshemmende und talgregulierende Wirkstoffe:

  • Allantoin: feuchtigkeitsspendend, feuchtigkeitsspeichernd, regenerierend
  • Hyaluronsäure: feuchtigkeitsspendend, regenerierend
  • Milchsäure: aktiv gegen Komedogenen (komedolytisch), feuchtigkeitsspendend, antientzündlich
  • Niacinamide : talgregulierend, beruhigend, ausgleichend
  • Panthenol: feuchtigkeitsspendend, barrierestabilisierend, beruhigend
  • Salicylsäure: peelend, komedolytisch, talgregulierend, antientzündlich
  • Retinol : antientzündlich, komedolytisch, regenerierend
  • Azelainsäure : peelend, antientzündlich, antibakteriell

Toner und Gesichtswasser bei Akne

Treatments und Seren bei Akne

Was kann noch bei Akne helfen?

Neben der dermatologischen Betreuung, einer eventuellen medikamentösen Therapie und der geeigneten Hautpflege, verweisen Expertinnen und Experten häufig auch auf folgende begleitende Maßnahmen:

Ernährung bei Akne

Auf eine möglichst ausgewogene und gesunde Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen achten. Auf Süßigkeiten, tierische Fette und Milchprodukte zu verzichten, kann sich individuell vorteilhaft auf die Akne auswirken.

Sport und Akne 

Sport und körperliche Betätigung können sich ebenfalls positiv auf den Hautzustand auswirken. Wichtig ist es dabei aber, den Schweiß zügig nach dem Sport von der Haut zu waschen. Auch verschwitze Kleidung nicht länger als nötig tragen.

Akne und die Psyche

Viele Betroffene fühlen sich unwohl in ihrer Haut, schränken soziale Kontakte ein und haben einen hohen Leidensdruck. Es ist daher wichtig, sich auch um die Psyche zu kümmern. Manche üben sich in Achtsamkeit oder Meditation, schreiben ein Journal oder machen Yoga. Bei starken psychischen Problemen sollten Ärzt*innen psychologische Hilfestellung leisten. Da auch Stress als Akne-Trigger gilt, können diese Maßnahmen auch zur Besserung beitragen oder in leichten Fällen die Vorbeugung eines Break-Outs unterstützen.

FAQ Akne

Was ist der Unterschied zwischen Akne vulgaris und Fungal Akne?

Der Akne vulgaris liegt eine Störung der Talgdrüsen und deren Ausführungsgänge zugrunde. Zudem spielen hormonelle Faktoren sowie die Überbesiedlung mit dem hauteigenen Propionibakterium eine Rolle. Fungal Akne hingegen wird durch die Überbesiedlung des Malassezia-Hefepilzes verursacht. 

Auch in ihrem Erscheinungsbild unterscheiden sich Akne vulgaris und Fungal Akne:

Akne vulgaris: Pusteln, Pickel und Mitesser, die sich stark entzünden können. Tritt vor allem im Bereich der T-Zone, Brust, Nacken und Rücken auf. 

Fungal Akne: Hier zeigen sich auf der Haut kleine, regelmäßig auftretenden Papeln ohne Inhalt sowie Entzündungen. Auch tritt häufig ein starker Juckreiz auf. Tritt vor allem im Bereich der Stirn, des Haaransatzes, der Kopfhaut sowie Brust und Rücken auf. Im Bereich von Kinn, Wangen- oder Kieferbereich tritt Fungal Akne nur selten auf.

Welche Hausmittel helfen bei Akne?

Bei Akne lieber zu günstigen Hausmitteln greifen statt in (teure) Hautpflegeprodukte investieren – dazu finden sich vielerlei Empfehlungen. Ob nun Apfelessig, Zitronensaft, Quark, Honig, Backpulver, Kokos- oder Olivenöl, all das haben wir oftmals ohnehin zu Hause. Der Gedanke liegt also nahe, bei Akne auf diese Hausmittel zurückzugreifen. 

Doch nur weil wir diese Mittel theoretisch auch problemlos essen könnten, heißt es nicht, dass sie sich auch automatisch zur Hautpflege eignen. Im Gegenteil, denn teilweise können Apfelessig oder Zitronensaft etwa die Haut unnötig reizen, selbstgemachte Masken mit Honig und Quark können Verunreinigungen enthalten und auch Öle sind bei Akne nicht das Pflegemittel der Wahl.

Lieber gut formulierte Hautpflegeprodukte nutzen, die wirklich auf die Bedürfnisse der Haut abgestimmt sind. Oftmals müssen diese auch gar nicht teuer sein! 

Wie entstehen Aknenarben und was kann man dagegen tun?

Aknenarben entstehen häufig bei besonders schwerer Akne und lassen sich nur schwer vermeiden. Aber auch bei leichteren Formen der Akne können Narben hinterbleiben, z. B. wenn die Pickel, Mitesser und Pusteln nicht fachgerecht behandelt wurden.

Narben entstehen bei Akne als Folge der staken Entzündungen, die das normale Bindegewebe der Haut zerstören und durch Narbengewebe ersetzen. Dieses Narbengewebe ist schlechter durchblutet, derber und verhärtet sich. Die Haut kann sich nach innen ziehen oder nach außen wölben, weshalb man von atrophischen Aknenarben (nach innen) bzw. hypertrophen Aknenarben (nach außen) spricht. Die atrophischen Aknenarben treten vorwiegend im Gesicht auf und entstehen als Folge länger anhaltender Entzündungen und Eiterungen. Daher ist es zur Vermeidung dieser Narben besonders wichtig, die Entzündungen in den Griff zu bekommen und nicht noch zusätzlich selbst an Pickeln herumzudrücken, was das Entzündungsgeschehen zusätzlich befeuert.

Die Veranlagung zu hypertrophen Narben hingegen ist oftmals auch genetisch bedingt. Diese Narben bilden sich vor allem auf Schultern und Dekolleté und stehen von der Haut ab. Das liegt daran, dass sich bei der Wundreparatur zu viel neues Gewebe bildet.

Bei leichteren Aknenarben können chemische Peelings (z. B. mit Glycolsäure ) das Hautbild verfeinern. Sind die Aknenarben jedoch sehr auffällig, gehört die Behandlung in professionelle Hände (Hautarzt oder medizinische Kosmetik). Grundsätzlich werden bei Aknenarben z. B. folgende Methoden und Verfahren angewendet:

  • Laserbehandlungen bei Akne
  • Dermabrasion und Mikrodermabrasion zur Glättung der Hautoberfläche bei Akne
  • Unterspritzungen von Aknenarben mit Kollagen
  • Chirurgische Korrektur von Aknenarben

Über die Autorin Dr. Sarah Schunter:

„Wer versteht, wie kosmetische Inhaltsstoffe agieren, setzt den ersten Schritt für eine wirksame Hautpflege“, sagt Dr. Sarah Schunter. Als promovierte Biochemikerin entwirrt sie mit Vorliebe die oftmals kryptischen Inhaltsstofflisten von Hautpflegeprodukten: was steckt drin und wie wirkt es. Sie ist überzeugt: Mit diesem Wissen kann für jeden Hauttyp und jeden Hautzustand die richtige Pflege ermittelt werden.

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Literaturangaben

1. Del Rosso JQ, The role of skin care as an integral component in the management of
acne vulgaris: part 1: the importance of cleanser and moisturizer ingredients,
design, and product selection. J Clin Aesthet Dermatol. 2013 Dec;6(12):19-27.

2. Del Rosso JQ et al., The Role of Skin Care
as an Integral Component in the Management of Acne Vulgaris: Part 2:
Tolerability and Performance of a Designated Skin Care Regimen Using a Foam
Wash and Moisturizer SPF 30 in Patients with Acne Vulgaris Undergoing Active
Treatment. J Clin Aesthet
Dermatol. 2013 Dec; 6(12): 28–36.

3. Latter G et al., Targeted Topical Delivery of Retinoids in the Management of Acne
Vulgaris: Current Formulations and Novel Delivery Systems. Pharmaceutics. 2019 Oct; 11(10): 490.

4. Baldwin H and Tan J, Effects of Diet on Acne and Its Response to Treatment. Am J Clin Dermatol. 2021; 22(1): 55–65.

5. Lui H et al., Topical azelaic acid, salicylic acid, nicotinamide, sulphur, zinc and
fruit acid (alpha‐hydroxy acid) for acne. Cochrane Database Syst Rev. 2020 May;
2020(5): CD011368.

6. Abdel Hay R et al., Interventions for acne scars. Cochrane Database
Syst Rev. 2016 Apr; 2016(4): CD011946.

7. Connolly D et al., Acne Scarring—Pathogenesis, Evaluation, and Treatment Options. J Clin Aesthet Dermatol. 2017 Sep; 10(9):
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