Locker, unperfekt, ein bisschen salty und mit dem Summer Feeling den man mit Strand und Sonne verbindet, dafür stehen die lässigen Locken der Beach Waves. Was oft unterschätzt wird: Auch kurze Haare sind wie gemacht für diesen Style.
Ob kinnlanger Bob oder etwas längerer Kurzhaarschnitt, sobald genug Länge für Bewegung vorhanden ist, lassen sich weiche Wellen problemlos umsetzen. Der Charakter von Beach Waves entsteht durch ihre bewusste Unperfektheit. Statt exakt definierter Locken geht es um eine natürliche, leicht zerzauste Struktur mit weichen Übergängen. Genau das macht den Look so modern. Die Spitzen bleiben häufig glatter, während die Längen sanft gewellt sind. Dadurch wirkt das Ergebnis locker und nicht überstylt.
Eine entscheidende Rolle spielt die Vorbereitung. Das Haar sollte frisch gewaschen, aber nicht überpflegt sein. Zu reichhaltige Produkte können die Struktur beschweren, sodass die Wellen schneller an Halt verlieren. Leichte Stylingprodukte wie Mousse oder Textursprays geben dem Haar Griffigkeit und sorgen dafür, dass die Bewegung im Haar erhalten bleibt. Besonders typisch für Beach Waves ist der Einsatz von Salzspray. Es verleiht dem Haar mehr Struktur, unterstützt das Volumen und sorgt für dieses matte, leicht „raue“ Finish, das an einen Tag am Meer erinnert.
Beim Styling selbst kommt es weniger auf Perfektion als auf Technikgefühl an. Die Strähnen werden nicht gleichmäßig, sondern bewusst variierend bearbeitet. Unterschiedliche Richtungen und unregelmäßige Abteilungen erzeugen eine natürliche Dynamik. Ob mit Glätteisen oder Lockenstab gearbeitet wird, ist zweitrangig.
Wichtig ist, dass die Wellen erst ab den Längen entstehen und nicht direkt am Ansatz beginnen. So bleibt der Look entspannt und modern.