Lichttherapie mit LED stammt ursprünglich aus der Dermatologie und wird dort seit Jahren in ärztlichen Praxen eingesetzt – unter anderem zur Behandlung von entzündlichen Hauterkrankungen, Akne oder zur Unterstützung der Wundheilung. Photobiomodulation mit LED ist also kein reiner Beauty-Trend, sondern wissenschaftlich untersucht und medizinisch etabliert.
Mit LED-Masken kannst du dieses Prinzip inzwischen auch ganz einfach und komfortabel in deinen Alltag integrieren. Wichtig dabei: Die Effekte entstehen nicht über Nacht. Für sichtbare Ergebnisse ist eine regelmäßige und konsequente Anwendung entscheidend.
Richtig eingesetzt können LED-Masken verschiedene Hautbedürfnisse und Anliegen unterstützen:
LED bei Akne und entzündlichen Unreinheiten
Blaues Licht entfaltet antibakterielle Eigenschaften, rotes Licht kann entzündungshemmend wirken. In Kombination eingesetzt, können sie das Hautbild bei Akne beruhigen und die Talgproduktion regulieren.
Geeignete Wellenlängen: 415–470 nm (blau) sowie 633 und 830 nm (Rotlicht)
LED bei Rosacea und empfindlicher Haut
Rotes Licht kann Rötungen reduzieren und entzündliche Prozesse modulieren, wodurch die Haut insgesamt ruhiger erscheint. Wer von Rosacea betroffen ist, kann das Hautbild durch regelmäßige Anwendung einer LED-Maske beruhigen.
Geeignete Wellenlängen: 633 und 830 nm (Rotlicht)
LED bei feinen Linien und Falten
Rotes und nahinfrarotes Licht stimulieren die Kollagen- und Elastinproduktion. Das kann langfristig einen Effekt auf die Spannkraft und Elastizität der Haut haben und sie fester, elastischer und glatter erscheinen lassen.
Geeignete Wellenlängen: 633 und 830 nm (Rotlicht)
LED bei fahler und müder Haut
LED-Lichttherapie kann die Mikrozirkulation verbessern und so für mehr Frische und Strahlkraft sorgen.
Geeignete Wellenlängen: 633 und 830 nm (Rotlicht)
LED bei Pigmentflecken und Pickelmalen
Durch die Förderung regenerativer Prozesse kann durch LED-Licht die Hauterneuerung unterstützt werden, was langfristig zu einem gleichmäßigeren Teint beiträgt. Aber Achtung, bei einer Neigung zu Pigmentflecken oder Hyperpigmentierung, sollte auf Tiefes Nahinfrarotlicht (bis ca. 1072 nm) verzichtet werden, da es hier keine tiefgreifende wissenschaftliche Evidenz gibt. Manche Expert:innen raten sogar explizit von der Nutzung von Tiefem Nahinfrarotlicht ab, da es Pigmentierungen verstärken kann.
Geeignete Wellenlängen: Vor allem 633 nm, aber auch 830 nm (jeweils Rotlicht)