Pigmentflecken
Informationen geprüft und erstellt in Kooperation mit der Biochemikerin Dr. Sarah Schunter aus München.
Hautpflege kann bei verschiedenen Hautzuständen und dermatologischen Erkrankungen Linderung verschaffen und unterstützend wirken. Jedoch steht bei einer Hauterkrankung oder bei einem entsprechenden Verdacht stets die ärztliche Abklärung im Vordergrund. Denn nur Dermatolog*innen dürfen eine medizinisch valide Diagnose stellen und können ggf. entsprechende medikamentöse Behandlungen einleiten.
Inhalte im Überblick
Kurz und knapp: Pigmentflecken
- Pigmentflecken zeigen sich sowohl durch eine verstärkte Färbung der Haut (Hyperpigmentierung), als auch durch einen Verlust von Pigmenten (weiße Flecken).
- Altersflecken sind ebenfalls nichts anderes als Pigmentflecken. Nicht das Alter ist entscheidend, sondern die Menge an ungeschützten Sonnenkontakten.
- Pigmentflecken treten vor allem an sonnenexponierten Stellen wie Gesicht, Ohren, Dekolleté, Nacken oder Handrücken auf.
- Entstehen meist durch zu viel Sonne, häufig sind aber auch hormonelle Faktoren beteiligt.
- Sonnencremes bieten den besten Schutz vor Pigmentflecken und sorgen dafür, dass bestehende Flecken nicht nachdunkeln.
- Zur Verminderung bestehender Pigmentflecken eignen sich hauttonausgleichende Inhaltsstoffe, chemische Peelings oder professionelle dermatologische Behandlungen.
Pigmentflecken vorbeugen und behandeln
Die effektivste Maßnahme gegenüber Pigmentflecken ist es, ihre Entstehung zu verhindern. Daher gehört ein Sonnenschutz (mindestens Lichtschutzfaktor 30) in die tägliche Hautpflegeroutine – egal ob Sommer oder Winter. Denn der Schutz vor UV-Strahlung schützt vor Sonnenschäden und verhindert das Entstehen neuer Pigmentflecken. Aber auch bei bestehenden Pigmentflecken ist Sonnenschutz das Mittel der Wahl, um das Nachdunkeln zu verhindern.
Wenn du bereits Pigmentflecken auf deiner Haut beobachtest und diese behandeln möchtest, gibt es verschiedene Optionen:
Hautpflegeprodukte mit Inhaltstoffen bei Pigmentflecken
- Niacinamide
- Azelainsäure
- Tranexamsäure
- Vitamin C
- Acetyl Glucosamine
- Bakuchiol
- Retinol
- Chemisches Peeling mit Milchsäure, Glycolsäure oder Mandelsäure



