Foundation, Concealer und Co. sollen zwar deinen Teint ausgleichen, aber nicht offensichtlich wie Make-up aussehen. Wirkt dein Look jedoch nicht ebenmäßig und natürlich, sondern fleckig und schwer, redet man von cakey Make-up. Warum ein maskenhaftes Finish entsteht und wie du es verhindern kannst, erfährst du hier.

Cakey Make-up – so kannst du es vermeiden
Inhalte im Überblick
Inhalte im Überblick: cakey Make-up
Cakey Make-up entsteht, wenn sich Foundation & Co. nicht mit der Haut verbinden, sondern nur aufliegen. Das Ergebnis wirkt trocken, fleckig, oder schwer und betont Poren, Fältchen sowie trockene Stellen.
Hauptursachen sind schlechte Hautvorbereitung, zu viel Produkt, eine falsche Auftragstechnik sowie nicht kompatible Formulierungen.
Für eine flawless Base ist die richtige Vorbereitung entscheidend: leichte, passende Pflege verwenden, Produkte gut einarbeiten und ausreichend einziehen lassen.
Beim Auftragen von Foundation & Concealer sind tupfende Bewegungen und dünne Schichten wichtig, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.
Was ist cakey Make-up?
Cakey Make-up ist ein unerwünschter Effekt, der auftritt, wenn sich dein Make-up nicht mit deiner Haut verbindet, sondern nur aufliegt. Dadurch entsteht je nach Hauttyp und -textur ein trockenes, krümeliges oder übermäßig glänzendes, schweres Finish. Das Produkt setzt sich stark in deine Fältchen und Poren ab, betont abgestorbene Hautschüppchen und ist an manchen Stellen deckender als an anderen. Trägst du weitere Produkte darüber auf, wie zum Beispiel Blush oder Bronzer, wird der ungleichmäßige Effekt nur noch deutlicher. Besonders ärgerlich, wenn du es erst am Ende deiner Make-up-Routine bemerkst.
Warum sieht mein Make-up cakey aus?
Für cakey Make-up gibt es viele unterschiedliche Gründe, die vom falschen Make-up-Auftrag bis hin zu unpassenden Produkten für deinen Hauttyp reichen. Um die Ursache für den cakey Effekt bei deinem Make-up-Look zu finden, solltest du deine Routine Schritt für Schritt anpassen und so jeden Faktor ausschließen:
Schlechte Vorbereitung der Haut: Fast genauso wichtig wie Foundation und Co. ist für einen perfekten Make-up-Look die Vorbereitung der Haut vor dem Schminken. Ist die Haut dehydriert, trocken oder schuppig, lässt sich das Make-up schlecht verteilen und sieht nicht ebenmäßig, sondern cakey aus. Eine auf den Hauttyp abgestimmte Pflegeroutine kann hier helfen. Die aufgetragenen Produkte solltest du allerdings mindestens zehn Minuten einziehen lassen, bevor du mit dem Make-up startest.
Zu viel Produkt verwendet: Damit das Make-up besonders natürlich aussieht, solltest du immer wenig Produkt verwenden, sonst setzt es sich schneller ab, trennt sich und wird cakey. Möchtest du eine höhere Deckkraft, kannst du besser mehrere Schichten auftragen und die Coverage langsam erhöhen. Das gilt sowohl für flüssige Produkte als auch für Puderprodukte. Zu viel Puder lässt deine Haut außerdem trocken wirken.
Make-up falsch aufgetragen: Auch deine Tools und wie du sie verwendest, ist entscheidend, um cakey Make-up zu verhindern. Wenn du einen Pinsel benutzt, solltest du tupfende, nicht streichende Bewegungen machen, sonst arbeitest du das Produkt nicht ein, sondern verreibst es nur. Ein angefeuchteter Schwamm kann dabei helfen, das Make-up besser zu verblenden und überschüssiges Produkt aufzunehmen.
Produkte sind nicht kompatibel: Make-up kann ölbasiert oder wasserbasiert sein. Benutzt du Produkte mit beiden Formulierungen in einer Routine, kann dein Look cakey werden, da sich Öl und Wasser nicht vermischen. Deswegen solltest du entweder nur ölbasierte oder wasserbasierte Foundations, Concealer und Co. benutzen.
Nie wieder cakey Make-up: Step-by-Step-Anleitung für eine flawless Base
Schritt 1: Vorbereitung
Orientiere dich bei der Hautpflege an deinem Hautzustand. Ist die Haut eher dehydriert, braucht sie Feuchtigkeit in Form von Seren und Tonern. Hier solltest du allerdings trotzdem auf leichte Texturen setzen, da du anschließend Make-up aufträgst. Hast du häufig trockene, schuppige Hautstellen, solltest du einmal in der Woche ein Peeling benutzen, damit sich dein Make-up leichter auftragen lässt. Arbeite jedes Hautpflegeprodukt gut ein und gib ihm Zeit, einzuziehen. Bei besonders öliger Haut kannst du vor der Foundation auch noch einen ölkontrollierenden Primer auftragen.
Schritt 2: Foundation und Concealer auftragen
Gib etwas Foundation auf deinen Handrücken und arbeite das Produkt gründlich in einen großen Buffer-Pinsel ein. Verteile es dann in tupfenden Bewegungen auf dem Gesicht. Achte darauf, besonders wenig Foundation auf dein Kinn und deine Nase aufzutragen, da sich Make-up hier am schnellsten absetzt und cakey wirkt. Anschließend wiederholst du die Schritte mit deinem Concealer, verwendest dabei jedoch nur einen kleineren Pinsel. Decke Augenringe, Pickelchen und Co. damit ab und verblende das Produkt vorsichtig in deine Foundation. Sprühe anschließend etwas Setting Spray auf einen Schwamm und verblende deine Foundation und deinen Concealer abschließend miteinander. Achte außerdem darauf, ob sich dein Concealer unter deinen Augen in die Fältchen gesetzt hat und glätte das Produkt gegebenenfalls nochmal etwas mit dem Schwamm, bevor du abpuderst.
Schritt 3: Gesicht abpudern
Verwende zum Puderauftragen eine Puderquaste, denn mit ihr beeinflusst du am wenigsten dein gerade aufgetragenes Make-up. Tupfe die Quaste in etwas loses Puder und sette dein Gesicht bei trockener Haut nur unter den Augen, auf und um die Nase herum sowie auf dem Kinn und der Mitte der Stirn. Bei öliger Haut kannst du auch die Wangen abpudern.
Schritt 4: Setting Spray auftragen
Ein Setting Spray sorgt dafür, dass alle Teint-Produkte miteinander verschmelzen und ein ebenmäßiges Finish entsteht. Du kannst es sowohl direkt nach dem Puder aufsprühen als auch nochmal, wenn du Blush, Bronzer und Co. aufgetragen hast. Es nimmt nämlich auch das pudrige Finish und lässt dein Gesicht natürlich und strahlend aussehen.
Cakey Make-up retten: SOS-Tipps
Du hast du alle Schritte berücksichtigt und dein Make-up sieht trotzdem cakey aus? Oder es hat sich im Laufe des Tages abgesetzt oder separiert? Dann gibt es einige Möglichkeiten, deinen Look zu retten:
Make-up stellenweise entfernen: Merkst du direkt nach dem Schminken, dass das Make-up nicht richtig sitzt, kannst du es an kleineren Stellen wie z.B. der Nase und dem Kinn vorsichtig mit einem Wattepad und Mizellenwasser entfernen. Achte darauf, dass die Haut trocken und frei von Fett ist, bevor du deine Foundation wieder aufträgst. Nimm hier so wenig Produkt wie möglich und presse die Foundation mit einem Buffer-Pinsel vorsichtig in die Haut. Die Ränder kannst du mit einem angefeuchteten Schwamm verblenden.
Make-up mit Gesichtsspray auffrischen: Sieht dein Make-up im Laufe des Tages z.B. unter deinen Augen trocken aus und ist in die Fältchen gerutscht, kannst du ein Gesichtsspray verwenden, um deinen Look aufzufrischen. Sprühe das Produkt zuerst auf dein Gesicht. Anschließend befeuchtest du damit auch ein Make-up-Schwämmchen und tupfst über die betroffenen Stellen, um das Produkt zu verteilen und die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Überschüssigen Talg mit Blotting Paper entfernen: Hat sich dein Make-up durch überschüssigen Talg separiert, solltest du dein Gesicht nicht direkt abpudern, sondern Blotting Paper verwenden. Es nimmt den Glanz, ohne den cakey Effekt durch Puder zu verstärken.





















