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Gesichtshaare entfernen

Unkompliziert und schnell

Jede und jeder hat sie: Gesichtshaare. Ob zarter Flaum oder kräftiger Haarwuchs, helle oder dunkle Haare – ihre Beschaffenheit ist so individuell wie du selbst. Genauso individuell ist die Entscheidung, wie du ihnen begegnest. Wenn du dich mit ihnen nicht wohl fühlst, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Haare im Gesicht einfach zu beseitigen. Wir verraten dir die Ursachen für ihre Ausprägung und zeigen dir, wie die Entfernung funktioniert!

Ursachen für Gesichtshaare

Zunächst einmal ist eines wichtig: Haare sind etwas ganz Normales – ganz gleich, ob sie an Armen, Beinen oder eben im Gesicht wachsen. Wie stark sie ausgeprägt sind, hängt von verschiedenen Dingen ab. Es ist auch möglich, dass eine Kombination verschiedener Ursachen dazu führt, dass Gesichtshaare verstärkt wachsen.

  • Hormone: Veränderungen des Hormonhaushalts sind bei Frauen häufig eine Ursache für stärkeres Haarwachstum im Gesicht. Natürliche Auslöser sind zum Beispiel die Pubertät, eine Schwangerschaft oder der Eintritt in die Wechseljahre.
  • Krankheiten: Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen können dazu führen, dass Haare im Gesicht vermehrt sprießen.
  • Medikamente: Vor allem hormonhaltige Medikamente wie Anabolika oder Blutdrucksenker können das Haarwachstum anregen.
  • Gene: Ein starkes Haarwachstum hat oft genetische Ursachen. Deine Gene beeinflussen auch, wie dick deine Haare sind – nicht nur auf dem Kopf, sondern auf deinem gesamten Körper.

Gesichtshaare entfernen: Überblick über verschiedene Methoden

Ob du deine Gesichtshaare entfernen möchtest oder nicht, ist die eigene Entscheidung. Wenn du dich dafür entscheidest, hast du verschiedene Optionen. Wir stellen dir die effektivsten Methoden der Gesichtshaarentfernung für Frauen und Männer vor – und verraten dir, was du dafür brauchst.

Glatte Haut im Gesicht: Rasierer und Gesichtshaarentferner

Die wohl einfachste Methode, Gesichtshaare zu entfernen, ist die klassische Rasur. Dafür benötigst du lediglich einen Rasierer und Rasierschaum – also Utensilien, die du wahrscheinlich bereits zu Hause hast. Der Vorteil liegt ganz klar in der schnellen und unkomplizierten Durchführung: In wenigen Minuten hast du alle Haare sauber entfernt. Die Rasur mit einem elektrischen Gerät geht sogar noch schneller. Elektrische Gesichtshaarentferner gibt es sowohl für Damen als auch für Herren.

Der Nachteil dieser Methode? Die Haare wachsen an den rasierten Stellen meist recht schnell wieder nach. Auch fühlen sich frisch nachgewachsene Haare meist rau und stoppelig an und wirken oft dunkler, weil die Sonne sie noch nicht aufgehellt hat. Wir empfehlen dir die Rasur daher, wenn du sie in deine tägliche Beauty-Routine integrieren kannst. Auch wenn du besonders dunkle und dicke Haaren im Gesicht hast, gibt es Optionen, die besser für dich geeignet sein könnten – vielleicht ist zum Beispiel Waxing etwas für dich.

Gesichtshaare zupfen: Pinzette, Epilierer und Faden

Mit einer Pinzette entfernst du gezielt einzelne Härchen, die du als störend empfindest. Wähle dafür am besten ein hochwertiges Modell aus Edelstahl. Die Pinzette sollte außerdem vorne abgeschrägt sein, damit du das Haar sicher greifen und schnell entfernen kannst.

Nach demselben Prinzip funktioniert die sogenannte Fadentechnik. Hier wird das einzelne Haar mittels eines Fadens gepackt und ebenfalls an der Wurzel herausgezogen. Diese Technik ist nicht ganz einfach – deshalb empfehlen wir dir, die Behandlung von einer Fachperson durchführen zu lassen. Eine weitere Möglichkeit, das Haar an der Wurzel zu entfernen, bietet ein Gesichtsepilierer. Mit dem elektrischen Gerät wirst du deine Haare im Handumdrehen los.

Die Vorteile all dieser Behandlungen: Die Haare wachsen gar nicht mehr oder nur sehr fein nach. Außerdem bleibt deine Haut relativ lange – nämlich für zwei oder sogar drei Wochen – glatt und haarlos. Je öfter du die Haare mitsamt ihrer Wurzel entfernst, desto feiner wachsen sie nach.

Allerdings solltest du nicht allzu schmerzempfindlich sein, wenn du dich für eine dieser Methoden entscheidest. Der Grund: Zupfen und Epilieren der Haare kann sich in den empfindlichen Bereichen deines Gesichts recht unangenehm anfühlen. Hautirritationen, Rötungen oder Entzündungen können als Folgen der Behandlung auftreten. Um die gereizte Haut wieder zu beruhigen, ist eine intensive Nachbehandlung wichtig. Lies weiter unten, wie du deine Haut nach dem Epilieren oder Zupfen pflegen kannst.

Haare mit der Wurzel entfernen: Wachs

Ob Warmwachs, Kaltwachs oder Zuckerwachs: Mit Wachs und einem kräftigen Ruck entfernst du deine Gesichtshaare direkt an der Wurzel. Damit das Wachs die einzelnen Haare greifen kann, sollten sie einige Millimeter lang sein. Verwende zugeschnittene Kaltwachsstreifen oder kaufe einen Tiegel mit Warmwachs, den du erhitzt. Oder du rührst dir eine klebrige Zuckerpaste aus Zucker, Zitronensaft und Wasser selbst an.

Besonders praktisch: Auch dickere Haare lassen sich mit dieser Methode effektiv und schnell entfernen. Durch die Wachsbehandlung bleibt deine Haut bis zu sechs Wochen glatt und die Haare wachsen deutlich feiner nach. Die Nachteile: Du solltest dich darauf einstellen, dass sich die Behandlung unangenehm oder sogar schmerzhaft anfühlen kann. Denn beim Waxing ziehst du gleich mehrere Haare mit einem kräftigen Ruck heraus. Auch können als Folge der Wachsbehandlung Hautirritationen, Rötungen oder Schwellungen auftreten. Daher ist auch bei dieser Methode eine Nachbehandlung der Haut wichtig.

Je häufiger du die Behandlung durchführst, desto schmerzfreier wird sie aber. Dies liegt daran, dass an Stellen, die du regelmäßig mit Wachs behandelst, weniger Haare wachsen. Die Haare, die nachwachsen, werden außerdem immer feiner.

Gesichtshärchen entfernen mit Enthaarungscreme

Völlig schmerzfrei ist die Haarentfernung mit einer Enthaarungscreme. Chemische Stoffe wie Thiomilchsäure brechen die Haarstruktur auf und weichen die Haare auf. Mit einem kleinen Spachtel ziehst du sie dann sanft ab.

Der Vorteil: die einfache und schnelle Handhabung. In Sekundenschnelle ist die behandelte Gesichtspartie samtig weich und glatt. Der Nachteil dieser Methode ist, dass die Haare bereits nach zwei bis drei Tagen wieder nachwachsen. Für ein glattes Hautgefühl musst du die Methode also sehr regelmäßig durchführen. Außerdem kann die chemische Zusammensetzung der Creme die Haut reizen. So kann ein Brennen oder auch eine Kontaktallergie auftreten. Ebenso sind Rötungen der Haut möglich. Achte also unbedingt darauf, dass du eine Enthaarungscreme speziell für das Gesicht verwendest. Ihre Formel ist besonders mild, sodass sie Haare auch an empfindlichen Stellen sanft entfernt.

Mechanische Gesichtshaarentfernung: Dermaplaning

Beim Dermaplaning entfernst du abgestorbene Hautschüppchen, Verunreinigungen und Gesischtshaare mit einem kleinen Skalpell. Die Klinge schneidet die Haare gerade ab und sorgt so im Handumdrehen für weiche Haut. Eine kostengünstige Alternative zum Skalpell ist ein Augenbrauenrasierer. Ihn verwendest du ganz unkompliziert – daher eignet er sich besonders für Ungeübte. Diese Methode solltest du nur dann anwenden, wenn deine Haut gesund ist. Der Grund: Das Dermaplaining beziehungsweise eine Augenbrauenrasur kann deine Haut reizen. Achte daher auf eine gründliche Reinigung und Nachbehandlung deines Gesichts.

Gesichtshaare entfernen bei Frauen und Männern: So funktioniert’s

Je nach Gesichtspartie und Haarstruktur eignen sich unterschiedliche Methoden, um die als störend empfundenen Haare zu entfernen. Wir zeigen dir, wo welche Entfernungsmethode am besten funktioniert.

Haare am Kinn entfernen

Die Kinnpartie kannst du gut mit einem Rasierer bearbeiten. Trage dafür einen milden Rasierschaum auf dein Kinn auf und lass ihn ein paar Minuten lang einwirken. So werden die Gesichtshärchen weich und du kannst sie hinterher einfacher entfernen. Fahre dafür mit dem Nassrasierer von unten nach oben entgegen der Wuchsrichtung sanft über dein Kinn. Wenn du eine Trockenrasur bevorzugst, nutze am besten einen Präzisionstrimmer. Diesen führst du langsam über die trockene Hautstelle. Dort schneidet er die Haare millimeterkurz ab. So entfernst du flächigen Wuchs auch auf der Oberlippe oder auf deinen Wangen effektiv und schnell.

Haare an der Oberlippe entfernen

Besonders für flächige Stellen wie die Oberlippe eignet sich die Haarentfernung mit Wachs. Dabei kannst du zwischen Kaltwachs, Warmwachs und Zuckerwachs wählen. Vor der Behandlung mit einer dieser Wachssorten solltest du deine Haut erst einmal gründlich reinigen. So befreist du sie von Fetten und Ölen und sorgst dafür, dass das Wachs haftet. Trockne die betroffene Hautstelle ab, bevor du beginnst – denn auch auf nasser Haut hält das Wachs nicht.

Entscheidest du dich für eine Gesichtshaarentfernung mit vorgeschnittenen Kaltwachsstreifen, wärmst du diese kurz zwischen deinen Händen an und bringst sie dann auf die gewünschte Stelle. Drücke die Streifen einige Sekunden an. Nun greifst du ein Ende und ziehst den Streifen entgegen der Haarwuchsrichtung mit einem kräftigen Ruck ab. Wiederhole den Vorgang, falls du nicht alle Haare erwischt hast.

Die Prozedur mit Warmwachs funktioniert ähnlich. Hierfür erwärmst du das Wachs in einem Wasserbad, bis es flüssig ist. Teste die Temperatur vor der Anwendung an deinem Handgelenk. So gehst du sicher, dass du dich nicht verbrennst. Trage nun mit einem Holzspatel eine dünne Wachsschicht auf deiner Oberlippe auf. Lege einen Entfernungsstreifen darauf, streiche ihn fest und ziehe ihn mit einem Ruck gegen die Haarwuchsrichtung ab.

Nach demselben Prinzip gehst du beim sogenannten „Sugaring“, der Haarentfernung mit Zuckerwachs, vor. Wie der Name schon sagt, rührst du dir eine Paste aus Zucker, Zitronensaft und Wasser an. Wenn dir das Selbermachen zu aufwendig ist, gibt es das Wachs auch fertig zu kaufen. Streiche die noch warme, formbare Masse entgegen der Haarwuchsrichtung auf deine Oberlippe. Straffe die Haut mit der anderen Hand und ziehe die Paste dann ruckartig in Haarwuchsrichtung ab. Wenn du zu viel Zuckerpaste angerührt hast, ist das kein Problem: Sie lässt sich einfach weich kneten und bei Bedarf erneut verwenden.

Einzelne Haare im Gesicht entfernen

Verwende eine Pinzette, wenn du einzelne Haare – zum Beispiel an den Lippen oder an deinem Kinn – loswerden möchtest. Auch kannst du mit einer Pinzette deine Augenbrauen in Form bringen. Damit du sie mit der Pinzette greifen kannst, müssen die Haare einige Millimeter lang sein.
Das beste Ergebnis erzielst du mit einem hochwertigen Modell mit einer abgeschrägten Fläche. Setze die Pinzette direkt am Haaransatz an und ziehe das Haar mit einem Ruck heraus. Wiederhole den Vorgang so lange, bis du alle Haare entfernt hast.

Haare entfernen im gesamten Gesicht

Ob auf der Oberlippe, an den Wangen oder am Kinn: Enthaarungscreme eignet sich für flächigere Haarpartien besonders gut, denn du trägst sie wie eine herkömmliche Creme auf und spülst sie dann einfach ab. So sorgt sie schnell für zarte Haut. Selbst feine Gesichtshärchen entfernst du mit ihrer Hilfe wirkungsvoll. Tipp: Verwende für die empfindliche Haut in deinem Gesicht unbedingt eine sanfte Enthaarungscreme – so vermeidest du Hautreizungen. Trage die Creme auf die gereinigte Haut auf und lasse sie kurz einwirken. Nach der Einwirkzeit wäschst du sie gemeinsam mit den gelösten Haaren ab.

Nach der Haarentfernung: So beruhigst du deine Haut

Ganz gleich, für welche Haarentfernungs-Methode du dich entscheidest und wie sanft die gewählte Methode auch sein mag: Jede Haarentfernung strapaziert und reizt deine Haut. Schenke ihr nach der Haarentfernung also besonders viel Aufmerksamkeit und verwöhne sie mit extra viel Feuchtigkeit. Zusätzlich solltest du, bis sich deine Haut beruhigt hat, auf hochparfümierte Cremes oder Öle sowie einige Stunden lang auf Make-up verzichten. So stellst du sicher, dass du die Haut nicht zusätzlich reizt. Spezielle After-Shave-Lotions bringen deine Haut nach der Rasur zurück ins Gleichgewicht. Gesichtsmasken, Öle und Peelings halten deine Haut auch einige Tage nach der Rasur frisch und pflegen sie intensiv. Auch After-Sun-Lotion kühlt und beruhigt deine Haut nach der Gesichtshaarentfernung.

Nach der Haarentfernung

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