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Ein Mann im weißen Tanktop betrachtet sich im runden Spiegel und berührt sein Gesicht vor einer grauen Steinwand.

Bart pflegen

Deinen Bart richtig zu pflegen sorgt nicht nur für Benefits wie ein gepflegtes Äußeres, sondern kann auch dein Bartwachstum unterstützen und Juckreiz sowie Schuppen vermeiden. Doch die Fülle an Bartpflegeprodukten vom Bartöl bis hin zum Bartbalsam kann Anfänger schnell überfordern. Wir stellen dir deshalb die Essentials für deine Bartpflegeroutine vor und erklären den Ablauf Step by Step.

Informationen geprüft und erstellt in Kooperation mit Daniel Korte, Male Grooming Expert & Creator.

Kurz und knapp: Bart pflegen

  • Eine regelmäßige Bartpflegeroutine beugt Hautproblemen vor und fördert gesundes Bartwachstum.

  • Für die Bartpflege sind Bartöl, Bartbürste, Barttrimmer und Bartshampoo essentiell.

  • Vollbartträger können zusätzlich Bartbalsam oder Bartwachs zur Formgebung verwenden.

  • Hautpflege ist entscheidend, um die Gesundheit und das Wachstum des Barts zu unterstützen.

Grundlagen der Bartpflege – das musst du wissen

Bevor du anfängst, deinen Bart zu reinigen und zu pflegen, solltest du die Basics der Bartpflege kennen. Denn nur, wenn du weißt, warum du deinen Bart pflegen solltest und welche Aspekte du besonders beachten musst, kannst du dir deine perfekte Bartpflegeroutine zusammenstellen. Hier die wichtigsten Facts im Überblick:

  • Eine regelmäßige Routine ist wichtig: Damit dein Bart langfristig schön aussieht und auch gleichmäßig wächst, ist ein regelmäßiges Bartpflegeritual äußerst wichtig. Nur so kannst du auch unangenehme Begleiterscheinungen wie spröde Barthaare, Schuppen oder Juckreiz auf Dauer verhindern.

  • Gesunde Haut bedeutet gesunden Bartwuchs: Fast ebenso relevant wie die Bartpflege ist die Pflege der Haut unter und um deinen Bart herum. Wenn die Hautbarriere im Gleichgewicht ist und die Haut gut durchblutet wird, kann dir auch leichter und schneller ein Bart wachsen.

  • Unterschiedliche Bartlängen haben unterschiedliche Ansprüche: Ein 3-Tage-Bart benötigt eine andere Bartpflege, als zum Beispiel ein Vollbart. Vor allem bei längeren Bärten musst du mehr Zeit in die Pflege investieren, damit sie nicht unordentlich wirken. Mehr dazu erklären wir dir in der Bartpflegeroutine später im Text.

  • Die Bartpflege benötigt spezialisierte Produkte: Anstatt zum Beispiel gewöhnliches Haaröl oder Shampoo zu benutzen, solltest du zu Produkten greifen, die auf die Bartpflege spezialisiert sind. Sie sind sowohl sanft zur Gesichtshaut, als auch zu deinen Barthaaren.

Was brauchst du wirklich für die Bartpflege?

  • Bartöl (für Pflege & Feuchtigkeit)

  • Bartbürste oder Bartkamm

  • Barttrimmer oder Bartschere

  • Bartshampoo (zur Reinigung)

  • Optional für Fortgeschrittene: Shavette oder Rasiermesser

Die richtige Bartpflegeroutine in sechs Schritten: Bart waschen und reinigen mit Bartshampoo, Bartöl bei noch leicht feuchten Barthaaren verwenden, Bart trocknen und kämmen, Bart trimmen und Konturen pflegen, Haut pflegen und bei Vollbartträgern Bartbalsam oder Bartwachs auftragen
Die richtige Bartpflege-Routine unterstützt das Bartwachstum und pflegt die Haut unter dem Bart.

Die richtige Bartpflegeroutine – Schritt für Schritt erklärt

Je nachdem, wie lang dein Bart ist, hat er unterschiedliche Bedürfnisse. In diesem Guide zeigen wir dir eine ideale Bartpflegeroutine für einen etwas längeren 3‑Tage‑Bart – eine gute Basis, die du auch für mittellange Bärte anwenden kannst. Außerdem erklären wir dir, wie du diese Routine für einen Vollbart anpassen solltest.

1. Bart waschen und reinigen

Um deinen Bart sanft zu waschen und zu reinigen, solltest du kein herkömmliches Haarshampoo verwenden, sondern ein spezielles Bartshampoo. Ein Haarshampoo kann die Haut im Gesicht austrocknen, weil sie weniger Talg produziert als die Kopfhaut. Ein Bartshampoo ist milder und auf die Gesichtshaut abgestimmt.

Wie oft du deinen Bart wäschst, kommt auf die deine Bartlänge an. Bei einem 3-Tage-Bart reicht eine Reinigung alle drei bis vier Tage völlig aus. Ein mittellanger Bart sollte schon alle ein bis zwei Tage gewaschen werden, besonders wenn du viel schwitzt oder Sport machst. Einen Vollbart hingegen solltest du am besten täglich waschen. Denn in dem längeren Bart verfangen sich schnell Schmutz, Gerüche und auch mal Essensreste.

2. Bartöl verwenden – noch bei leicht feuchten Barthaaren

Bartöl ist das wichtigste Bartpflegeprodukt, denn es macht den Bart deutlich weicher und geschmeidiger, was gerade bei einem kurzen oder kratzigen Bart sofort auffällt. Gleichzeitig pflegt es auch die Haut unter dem Bart, was sehr wichtig ist, weil genau da oft Trockenheit, Juckreiz oder sogar Schuppen entstehen. Ein gutes Bartöl beugt all dem vor.

Wie oft du dein Bartöl auftragen solltest, hängt stark vom Bart und vom eigenen Gefühl ab. Bei einem klassischen 3-Tage-Bart reicht es oft, wenn man alle ein bis zwei Tage ein paar Tropfen Öl verwendet. Wenn der Bart schon etwas länger ist, kannst du das Öl direkt nach dem Duschen auftragen, damit sich der Bart direkt geschmeidiger anfühlt. Wenn du einen langen Vollbart trägst, kannst du sogar zweimal täglich Bartöl verwenden, um die Barthaare und die Haut darunter optimal zu pflegen. Letztendlich ist das aber auch eine Gefühlssache, am besten merkst du es, wenn du mit der Hand durch den Bart fährst. Wirkt er trocken oder spröde, ist es Zeit für Bartöl.

Expert Tip

Bartöl kann am besten einziehen, wenn der Bart noch leicht feucht vom Waschen oder Duschen ist.

3. Bart trocknen und kämmen

Im dritten Schritt deiner Bartpflegeroutine steht ein schonendes Trocknen des Barts an. Dafür solltest du ein Mikrofaserhandtuch verwenden und deine Barthaare sanft trocken drücken und nicht rubbeln.

Anschließend kannst du zu einer Bartbürste oder einem Bartkamm greifen. Bei kurzen bis mittellangen Bärten eignet sich eine Bartbürste besonders gut, um die Haare gleichmäßig zu verteilen, die Haut leicht zu massieren und Bartöl besser einzuarbeiten. Ein Bartkamm ist ideal für längere Bärte, um Verknotungen zu lösen, den Bart in Form zu bringen und einzelne Haare sauber auszurichten. Kurzum: Bürste für Pflege und Massage, Kamm für Styling und Struktur. Optional kannst du außerdem auch einen Föhn verwenden, um deinen Bart zu trocknen und in Form zu bringen.

4. Bart trimmen & Konturen pflegen

Regelmäßiges Trimmen deines Barts ist wichtig, weil deine Barthaare nicht alle gleich schnell wachsen. Dadurch entstehen schnell ungleichmäßige Längen, und einzelne Haare können störend herausstehen. Wenn du nicht regelmäßig nachbesserst, wirkt dein Bart schnell ungepflegt oder wild. Durch konsequentes Trimmen hältst du deinen Bart in Form, sorgst für ein harmonisches Gesamtbild und verhinderst den typischen Wildwuchs-Look.

In der Regel solltest du deine Konturen alle vier bis sechs Tag nachbessern, denn diese haben oft noch einen größeren Einfluss auf das Aussehen deines Barts, als die Bartlänge. Wenn die Konturen verwischen oder herauswachsen, wirkt der Bart sofort ungepflegt, auch wenn die Länge noch passt. Saubere Konturen geben dem Bart erst die richtige Form und lassen ihn ordentlich und bewusst gestylt aussehen. Zum Trimmen und Konturen ausbessern greifst du entweder zu einem Barttrimmer, Schere, Shavette oder einem Rasiermesser.

5. Hautpflege nicht vergessen

Ergänzt wird deine Bartpflegeroutine von deiner Hautpflegeroutine. Sie sollte auf jeden Fall aus einer Feuchtigkeitspflege für die Haut unter und um den Bart herum bestehen, die du jeden Morgen und Abend aufträgst. Ein Peeling, dass du einmal in der Woche verwendest, hilft zusätzlich dabei, trockene Stellen zu mindern und tote Hautschüppchen zu entfernen.

6. Optional für Vollbart-Träger: Bartbalsam oder Bartwachs

Wenn du einen Vollbart trägst, kannst du außerdem noch einen Bartbalsam oder ein Bartwachs nutzen. Dies ist nur bei längeren Bärten notwendig, da sie mehr Halt und Form brauchen, als kürzere Bärte.

Wie bekomme ich einen schönen Bart?

Befolgst du unsere Bartpflegeroutine und bringst etwas Geduld mit, bist du schon auf einem guten Weg zu einem schönen Bart. Außerdem solltest du auf saubere Konturen achten, damit dein Bart gepflegt und akkurat aussieht. Neben der Pflege und dem Styling haben auch Lifestyle-Faktoren wie Ernährung und Sport einen Einfluss auf das Aussehen deines Barts, denn sie können für einen gleichmäßigen Bartwuchs entscheidend sein.

Expert Tip

Passe deine Bartpflege an die Jahreszeit an. Im Winter benötigt dein Bart mehr Feuchtigkeit durch ein Bartöl, im Sommer hingegen eine gründlichere Reinigung.

Häufige Fehler bei der Bartpflege vermeiden

Als Bartpflege-Anfänger ist es ganz normal, dass man einige Fehler macht. Wir erklären dir, was du vermeiden solltest, damit dein Bart direkt perfekt aussieht.

  • Haarshampoo für den Bart benutzen: Shampoo für die Haare kann die Gesichtshaut austrocknen und reizen, deshalb solltest du lieber ein spezielles Bartshampoo verwenden.

  • Den Bart zu selten oder zu oft waschen: Wäschst du deinen Bart zu oft, kann das Shampoo die Barthaare austrocknen und die Haut reizen. Benutzt du Bartshampoo hingegen zu selten, können sich Schmutz und Öle besonders in längeren Bärten ansammeln und es kommt unter Umständen zu einem angenehmen Geruch.

  • Zu viel Bartöl verwenden: Verwendest du mehr als ein paar Tropfen, kann der Bart schnell fettig wirken. Außerdem kann das Öl je nach Hauttyp deine Poren verstopfen und Pickel begünstigen. Deshalb gilt auch hier die Regel: Weniger ist mehr.

  • Keine Konturen setzen: Damit dein Bart stets gepflegt wirkt, solltest du regelmäßig deine Bartkonturen nachschneiden.

FAQ zur Bartpflege

Ein lächelnder Mann mit Bart und hellbraunem Haar, gekleidet in ein helles Sakko über einem dunklen T-Shirt und weißen Hosen, posiert vor einer grauen Wand.

Unser Männerpflege-Experte

Daniel Korte, Male Grooming Expert & Creator

Daniel Korte vereint Ästhetik, Expertise & Erfahrung. Als langjähriges Male Model weiß er, wie Stil & Pflege zusammenwirken – und wie ein gepflegtes Äußeres die Ausstrahlung verändert. Heute gibt er sein Wissen als Grooming-Experte auf YouTube weiter und inspiriert Männer dazu, ihre Pflegeroutine neu zu denken. Als Gründer einer Pflegemarke hat Daniel Korte einen Blick für Trends und Wirkung und verbindet authentische Inhalte mit echtem Wissen.