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Nahaufnahme von glänzendem, dunklem Haar, durch das ein beiger Kamm mit Leopardenmuster gesteckt ist.

Trockene Haare

Strohig wirkende Haare sind selten ein Zufall, sondern ein klares Signal dafür, dass der Feuchtigkeitshaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wer versteht, wodurch Trockenheit entsteht und wie Pflege, Alltag und Styling zusammenwirken, kann gezielt gegensteuern.

Informationen geprüft und erstellt in Kooperation mit Friseur und Hairstylist Björn Hartung aus Düsseldorf.

Kurz & Knapp

  • Trockene Haare entstehen meist durch Feuchtigkeitsmangel, nicht allein durch falsche Produkte.

  • Äußere Einflüsse wie Heizungsluft, Sonne, Kälte und häufiges Styling verstärken Trockenheit.

  • Lockiges, welliges und coloriertes (besonders aufgehelltes) Haar ist besonders anfällig, da Fette die Längen schlechter erreichen.

  • Häufiges Waschen, aggressive Tenside und hohe Hitze entziehen zusätzlich Feuchtigkeit.

  • Aufbaupflege stärkt die Struktur, ersetzt aber keine Hydration.

  • Conditioner, Leave-ins und Masken helfen, Feuchtigkeit im Haar einzuschließen.

  • Bestimmte Stylingprodukte können Trockenheit verschärfen und sollten sparsam genutzt werden.

  • Schonende Routinen, moderate Hitze und bewusste Pflege machen strohiges Haar wieder geschmeidig.

Sind trockenes Haar und strohiges Haar wirklich das Gleiche? Der Unterschied erklärt

Im Alltag nutzen wir diese Begriffe oft austauschbar und meinen damit oft das Gleiche. Dabei sind es tatsächlich zwei unterschiedliche Haarzustände, die jeweils eine etwas andere Herangehensweise benötigen.

Strohige Haare sind strukturell geschädigt und deutlich dehydriert. Sie fühlen sich rau, hart und trocken an, zeigen keinen Glanz und wirken matt. Das Haar lässt sich schwer kämmen, erscheint aufgeplustert und frizzig und bricht schneller, wobei die Spitzen ausfransen. Häufig nehmen solche Haare Pflegeprodukte nur oberflächlich auf oder absorbieren sie kurzfristig, ohne dass eine nachhaltige Stabilisierung erfolgt.

Fachlich betrachtet ist bei strohigem Haar die Schuppenschicht, die Cuticula, geöffnet oder beschädigt. Dadurch kann Feuchtigkeit nicht im Haarinneren gehalten werden. Zusätzlich fehlt häufig die natürliche Lipidschicht, die als Schutzbarriere fungiert. Wasser entweicht ungehindert aus der Faser, die innere Struktur verliert Elastizität und das Haar wird hart statt flexibel sowie trocken statt geschmeidig. Die haptische Wahrnehmung ähnelt deshalb Stroh.

Die Ursachen sind vielfältig. Eine häufige Ursache ist zu intensive oder unsachgemäße Blondierung. Überbleichen, zu hohe Entwicklerkonzentrationen im Bereich von neun bis zwölf Prozent, zu lange Einwirkzeiten oder wiederholte Blondierungen ohne ausreichende Regeneration führen zur Zerstörung von Keratinstrukturen und interzellulären Lipiden.

Auch thermische Belastung spielt eine zentrale Rolle. Glätteisen oder Lockenstäbe mit Temperaturen über 180 bis 200 Grad Celsius, Föhnen ohne Hitzeschutz sowie wiederholte Hitzeanwendung auf bereits vorgeschädigtem Haar denaturieren Proteine innerhalb der Faser. Die Proteinstruktur verhärtet, das Haar wird spröde und verliert seine Elastizität.

Austrocknende Inhaltsstoffe können die Problematik zusätzlich verstärken. Hohe Anteile von Alcohol Denat. oder Isopropyl Alcohol, aggressive Tiefenreinigungen mit Sulfaten sowie zu häufig eingesetzte klärende Shampoos entziehen dem Haar Feuchtigkeit und Schutzlipide.

Ein weiterer Faktor ist unzureichende Pflege nach chemischen Behandlungen. Fehlt ein Bond Repair System, werden keine sauren Conditioner eingesetzt oder bleiben Feuchtigkeits- und Lipidkomponenten aus, bleibt die Haarstruktur offen und instabil. Wird ausschließlich Conditioner verwendet, ohne regelmäßig tiefenwirksame Masken einzusetzen, erfolgt keine ausreichende strukturelle Regeneration.

Externe Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung, Salz- und Chlorwasser verursachen oxidativen Stress. Ohne UV-Schutz trocknet das Haar durch Sonneneinstrahlung aus, Meerwasser entzieht Feuchtigkeit und Poolwasser kann die Schuppenschicht zusätzlich aufrauen.

Auch mechanische Belastung trägt wesentlich zur Entstehung strohiger Strukturen bei. Grobes Bürsten im nassen Zustand führt zu erhöhter Dehnung und Mikrorissen in der Faser. Starkes Rubbeln mit dem Handtuch verstärkt die Oberflächenschädigung. Enge Zöpfe oder Extensions ohne adäquate Pflege erzeugen dauerhafte Zugspannung, die strukturelle Schwächen begünstigt.

Ein wichtiger Unterschied besteht zwischen trockenem und strohigem Haar. Trockenes Haar weist primär einen Feuchtigkeitsmangel auf, der in vielen Fällen durch gezielte Pflege ausgleichbar ist. Strohiges Haar hingegen ist strukturell geschädigt, was eine tiefergehende Rekonstruktion erfordert.

Strohiges Haar benötigt daher eine Kombination aus Bond Rebuild zur Wiederherstellung geschwächter Bindungen, sauren pH-Werten zur Schließung der Cuticula, Lipiden zur Wiederherstellung der Schutzbarriere sowie intensiver Feuchtigkeitszufuhr. Zusätzlich ist eine Pause von Hitze- und chemischen Behandlungen erforderlich, um weitere Denaturierung und Lipidverluste zu vermeiden.

Ein einfacher Salontest kann Hinweise liefern. Wenn das Haar zwischen den Fingern knirscht, nach Pflege nur kurzzeitig weich wird und rasch wieder verhärtet oder eher reißt als sich elastisch zu dehnen, spricht dies für eine strohige Struktur mit strukturellem Schaden. In diesem Fall solltest du am Besten in das Studio deines Vertrauens gehen und dich umfassend von einem Profi beraten lassen.

Feuchtigkeitspflege für trockene Haare: Die Differenz zwischen Pflege und Reparatur

Feuchtigkeitspflege wird oft mit reichhaltiger Aufbaupflege verwechselt, dabei erfüllen beide unterschiedliche Aufgaben. Feuchtigkeit versorgt das Haar mit Wasser und sorgt für Flexibilität, während aufbauende Pflege die Struktur stärkt. Fehlt Feuchtigkeit, kann selbst gesundes Haar trocken wirken. Ideal ist eine Routine, die beides kombiniert, aber den Fokus klar auf Hydration legt. Inhaltsstoffe wie Glycerin, Aloe Vera oder Hyaluron helfen, Wasser im Haar zu speichern, während Conditioner und Leave ins die Schuppenschicht schließen und die Feuchtigkeit einschließen. 

Bei sehr trockenen Haaren beginnt effektive Feuchtigkeitspflege bereits beim ersten Schritt der Routine. Ein mildes, feuchtigkeitsspendendes Shampoo reinigt die Kopfhaut sanft, ohne die natürliche Schutzbarriere des Haares unnötig zu strapazieren oder wertvolle Lipide auszuwaschen. Wichtig ist, das Shampoo gezielt auf der Kopfhaut zu verteilen, denn dort entstehen Talg und Ablagerungen, während die Längen beim Ausspülen ausreichend mitgereinigt werden. Nach dem Waschen ist ein Conditioner unverzichtbar. Er schließt die Schuppenschicht, macht die Haaroberfläche der trockenen Haare geschmeidiger und hilft, die aufgenommene Feuchtigkeit im Haar zu halten. Gerade trockene Längen profitieren von diesem Schritt, da sie so weniger anfällig für Frizz und Haarbruch werden. Ergänzend dazu sorgt eine Maske oder Kur ein- bis zweimal pro Woche für eine intensivere Versorgung. Sie durchfeuchtet das Haar tiefenwirksam, verbessert die Elastizität und unterstützt die Regeneration, ohne die Längen bei richtiger Dosierung dauerhaft zu überpflegen.

Leave in Produkte spielen eine zentrale Rolle, wenn Haare zu trocken sind. Sie gleichen den täglichen Feuchtigkeitsverlust aus und schützen vor Umwelteinflüssen. Besonders bewährt haben sich leichte Cremes, Fluids oder Sprays, die sich gleichmäßig verteilen lassen. Haaröle sind eine sinnvolle Ergänzung, sollten aber sparsam eingesetzt werden, da sie Feuchtigkeit nicht spenden, sondern einschließen. In Kombination mit hydratisierenden Produkten sorgen sie für geschmeidige Spitzen und mehr Glanz. 

Trockenes und strapaziertes Haar reagiert sensibel auf alles, was ihm zusätzlich Feuchtigkeit entzieht. Stylingprodukte mit hohem Alkoholanteil können die Längen weiter austrocknen und sollten deshalb nur sehr zurückhaltend eingesetzt werden. Deutlich besser geeignet sind reichhaltigere Texturen wie Stylingcremes, Wachse oder Haaröle, die die Haaroberfläche umhüllen, Feuchtigkeit einschließen und für spürbare Geschmeidigkeit sorgen. Wer den Glanz zusätzlich intensivieren möchte, kann das Haar beim Föhnen partienweise über eine Rundbürste stylen und so ein glatteres, reflektierenderes Finish erzielen.

„Spülung ist der Kurzauftritt unter der Dusche, Leave in bleibt und arbeitet weiter. Während die Spülung nur kurz glättet und wieder ausgespült wird, wirkt ein Leave in den ganzen Tag in der Faser und an der Oberfläche. Es speichert Feuchtigkeit im Cortex, erhöht die Elastizität, füllt geschädigte Stellen temporär auf und reduziert Frizz von innen. Außen bildet es einen Schutzfilm, glättet die Schuppenschicht, schützt vor Hitze und Reibung, verbessert Glanz und Kämmbarkeit.

Je nach Haartyp gilt: Feines Haar braucht leichte Sprays oder Fluids, dickes oder trockenes Haar cremigere Texturen mit Lipiden, Locken reichhaltige Pflege für Definition, geschädigtes oder blondiertes Haar Proteine und Bond Builder.

Leave in ist damit kein Extra, sondern die sinnvolle Verlängerung der Pflege zwischen den Wäschen.“

- Björn Hartung, Douglas Haircare Experte

Do´s und Dont´s bei trockenem Haar

Geschmeidiges Haar entsteht nicht durch Zufall und auch nicht durch ein einzelnes Wundermittel. Es sind die kleinen, klugen Entscheidungen im Alltag, die den Unterschied machen. Wer Feuchtigkeit bewahren, Reibung reduzieren und die Haarstruktur bewusst schonen möchte, braucht keine radikale Umstellung, sondern ein paar durchdachte Routinen. ie folgenden Punkte zeigen, wie sich das strukturiert und ohne Mehraufwand umsetzen lässt.

  • Haare nicht täglich waschen: Weniger häufiges Waschen gibt den natürlichen Kopfhautölen Zeit, sich in den Längen zu verteilen und das Haar kontinuierlich zu schützen. Trockene Strukturen profitieren besonders davon.

  • Hitze gezielt einsetzen: Föhnen und Styling bei niedrigen bis mittleren Temperaturen schonen die Struktur und verhindern zusätzliche Austrocknung.

  • Reibung im Schlaf reduzieren: Seidenkissen verringern mechanische Belastung und helfen, Feuchtigkeitsverlust über Nacht zu minimieren.

  • Kopfhaut regelmäßig massieren: Eine verbesserte Durchblutung unterstützt eine ausgeglichene Talgproduktion und kommt trockenen Längen zugute.

  • Über Nacht intensiver pflegen: Eine kleine Menge Jojoba oder Kokosöl in den Längen, locker eingeflochten, schützt vor Reibung und sorgt morgens für mehr Geschmeidigkeit.

  • Vor Hitze und Sonne schützen: In der Sauna schützen Turban oder Saunahut, im Sommer Hut, Cap oder Bandana. Ergänzend kann ein leichtes Spray mit UV Schutz sinnvoll sein.

  • Spitzen regelmäßig schneiden: Dort zeigt sich Trockenheit zuerst und Spliss entsteht am schnellsten.

"Trockene Luft ist kein Stylingtool. Im Flugzeug oder bei Heizungsluft gilt: Ein paar Sprühstöße Feuchtigkeits oder Thermalwasser und das Haar bekommt kurzfristig seine Hydration zurück. Aber Vorsicht: Wasser allein öffnet die Schuppenschicht, das Haar quillt auf, wird rauer und trocknet nach dem Verdunsten oft noch stärker aus. Bei häufiger Wiederholung droht die Hygral Fatigue, eine Feuchtigkeitsermüdung. Dieser Haarschaden kann durch das wiederholtes Aufquellen und Trocknen enstehen.

Viel sinnvoller ist ein Spray mit Glycerin, Aloe Vera oder Panthenol und im Anschluss ein Leave in oder ein paar Tropfen Öl zum Versiegeln. Ein leicht saurer pH Wert unterstützt das Schließen der Cuticula. Alles andere ist wie Wasser im Gesicht während des Fluges, kurz erfrischt, danach spürbar trockener. Besser eine Creme.“

- Björn Hartung, Douglas Haircare Experte

Hausmittel gegen trockene Haare

Bei stark trockenem Haar wirken Hausmittel zunächst naheliegend. Öle, Honig oder Avocado können die Oberfläche kurzfristig glätten, Reibung reduzieren und die Längen weicher erscheinen lassen. Sie sind jedoch nur eine temporäre Ergänzung und keine strukturelle Reparatur.

Pflanzliche Öle wie Olivenöl für die Haare, Arganöl oder Jojobaöl legen sich als Film um das Haar, reduzieren mechanische Belastung und verringern Feuchtigkeitsverlust. Sie enthalten jedoch kein Wasser und spenden daher keine Feuchtigkeit, sondern versiegeln lediglich den vorhandenen Zustand der Faser. Eine Ausnahme bildet hier Kokosnussöl!

Honig für die Haare wirkt als Humectant und kann Wasser binden. Voraussetzung ist jedoch ausreichend Umgebungsfeuchtigkeit oder eine wasserbasierte Grundlage, sonst bleibt der Effekt begrenzt.

Avocado sowie Milchprodukte liefern Lipide, die die Haaroberfläche geschmeidiger erscheinen lassen und die Gleitfähigkeit verbessern.

Ei bildet einen Proteinfilm auf dem Haar und kann kurzfristig für mehr Festigkeit sorgen. Bei bereits proteinempfindlicher oder geschädigter Struktur besteht jedoch das Risiko erhöhter Härte.

Apfelessig unterstützt durch seinen sauren pH-Wert das Anlegen der Schuppenschicht und kann den Glanz steigern.

Reiswasser für die Haare enthält Stärke, die einen leicht festigenden Effekt erzeugen kann.

Achtung: Die Grenzen dieser Anwendungen liegen in ihrer fehlenden Standardisierung und Steuerbarkeit. Molekülgrößen sind nicht kontrolliert, Eindringtiefe und Wirkung variieren stark. Rückstände, Build-up und beschwerende Effekte sind möglich. Humectants wie Honig entfalten ohne anschließende Versiegelung nur eine begrenzte und kurzfristige Wirkung.

Insgesamt liefern Hausmittel meist nur einzelne Bausteine der Pflege, jedoch keine ausgewogene Kombination aus Feuchtigkeit, Lipiden und Proteinen. Darum sind moderne Haarpflegeprodukte eigentlich immer zu bevorzugen, denn sie sind wissenschaftlich formuliert und sie enthalten definierte Humectants wie Glycerin, Aloe Vera, Panthenol oder Hyaluronsäure, die gezielt Wasser binden und in der Haarfaser stabilisieren können. Lipide, Proteine und feuchtigkeitsregulierende Komponenten sind in einem abgestimmten Verhältnis kombiniert.

Filmbildner und Conditioner schließen die Cuticula kontrolliert, wodurch Hydration länger erhalten bleibt. Zusätzlich integrieren viele Formulierungen Hitze und UV Schutz. Molekülgröße und pH Wert sind auf die Haarstruktur abgestimmt, die Wirkung ist reproduzierbar und technologisch geprüft. Trockenes Haar benötigt Wasser plus Lipide plus eine funktionierende Versiegelung, nicht ausschließlich Fett.

„Kokosöl hat den Ruf eines Alleskönners. In der Praxis ist es eher ein strenger Türsteher als ein Feuchtigkeitsspender. Es bringt kein Wasser mit, zieht keines an und klammert sich dank Laurinsäure fest an das Keratin. Bei feinem, blondiertem oder porösem Haar kann das schnell in Richtung hart statt elastisch kippen.

In feuchter Luft blockiert es zusätzliche Hydration, in trockener Luft konserviert es einfach den Status quo. War das Haar vorher nicht wirklich durchfeuchtet, wird genau dieser Mangel eingeschlossen. Der Klassiker lautet deshalb: erst seidig, zwei Tage später strohig. Wenn überhaupt, dann als Pre Wash auf sehr dickem, unbehandeltem Haar und nur nach vorheriger Befeuchtung.“

- Björn Hartung, Douglas Haircare Experte

Ein Mann mit Brille und Schnurrbart, die Arme verschränkt, trägt ein graues Hemd mit Knöpfen und eine schwarze Uhr.

Unser Haircare Experte

Björn Hartung, Friseur und Hairstylist

Björn bringt über 25 Jahre Erfahrung in Cut, Color und Care mit. In seinem Düsseldorfer Salon „Stresemann“ stylt, färbt und schneidet er seit mehr als 17 Jahren. Er schenkt seinen Kund*innen nicht nur neue Looks, sondern auch ein neues Lebensgefühl. Haircare ist seine Leidenschaft: Was einst als klassisches Handwerk begann, wurde zu einer Berufung, die weit über Schere und Föhn hinausgeht. Neben seinem Beruf unterstützt er Menschen als Breathwork-Experte dabei, ihre innere Balance zu finden.

Literaturangaben

[1]: Madnani N, Khan K. "Hair cosmetics". Indian J Dermatol Venereol Leprol 2013;79:654-667.

[2]: Lanjewar A, Maurya S, Sharma D, Gaur A, Review on Hair Problem and its Solution, Journal of Drug Delivery and Therapeutics. 2020; 10(3-s):322-329.