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So weihst du deine Lieben ein

Schwangerschaft verkünden

Du bist schwanger? Herzlichen Glückwunsch! Sobald man dieses Wunder selbst begriffen hat, wird zumeist der*die Partner*in eingeweiht, danach Familie und Freund*innen. Doch wann und wie erzählt man von der Schwangerschaft? Hebamme Evi hat ein paar Ideen zum Thema Schwangerschaft verkünden für dich zusammengestellt.

Kurz und knapp: Schwangerschaft verkünden

  • Die meisten Schwangeren weihen als erstes und zeitnah ihre*n Partner*in ein.
  • Im ersten Trimester ist das Risiko für eine Fehlgeburt erhöht und viele Paare warten diese Phase erstmal ab.
  • Das Mutterschutzgesetz greift erst, wenn du deine*n Arbeitgeber*in über die Schwangerschaft informiert hast.
  • Sprecht euch als Paar ab, wann ihr wen einweihen wollt - bevor es zu Missverständnissen kommt.
  • Ob einfach die Info „Ich bin schwanger“ oder eine kreative Gestaltung: Die Vorfreude auf das Baby ist das Wichtigste.

Ab wann solltest du die Schwangerschaft verkünden?

Ist die Schwangerschaft bestätigt, stellt sich die Frage: „Erzähle ich direkt jemandem davon oder bin ich erstmal für mich guter Hoffnung?!“ Wann und wem man die Neuigkeiten über die Schwangerschaft verkündet, hängt von vielen Faktoren ab und ist stets eine sehr individuelle Entscheidung. Bist du in einer stabilen Beziehung mit Kinderwunsch und voller Vorfreude oder sind die Umstände etwas komplizierter? In welcher Beziehung stehst du zu der Person, der du von der Schwangerschaft erzählen möchtest und wie steht diese Person zu Kindern und Schwangerschaft? Passt ein Baby gerade in dein Berufsleben? 

Bei so vielen Punkten gibt es weder eine pauschale Antwort noch den perfekten Zeitpunkt, aber du kannst dich hier sicherlich von deinem Bauchgefühl leiten lassen. Erstmal kannst du dir Zeit lassen und die Nachricht selbst verarbeiten. Ab einem gewissen Zeitpunkt macht jedoch der wachsende Babybauch klar, dass du Nachwuchs erwartest.   

So kannst du deine*n Partner*in einweihen

Vermutlich ist dein*e Partner*in die erste Person, der du von der Schwangerschaft erzählen möchtest. Häufig ist es einfach nur der positive Schwangerschaftstest mit den Worten: „Ich bin schwanger“. Manche Frauen warten, bis sie die ersten Ultraschallbilder bekommen und nutzen diese, um von dem kleinen Wunder im Bauch zu erzählen. Die ersten Babysachen wie kleine Söckchen oder ein Body mit einer persönlichen Aufschrift zu überreichen, ist sicherlich auch eine süße Idee.  

Erstmal warten?

Die Freude über die Schwangerschaft mit einem lieben Menschen von Anfang an zu teilen, ist einfach schön. Da das Risiko für eine Fehlgeburt im ersten Drittel der Schwangerschaft etwas erhöht ist, warten viele Schwangere bis zum Ultraschall am Ende des ersten Trimesters. Wen man bereits ganz zu Anfang einweiht, hängt sicherlich auch davon ab, wie der Umgang mit einer schwierigen Situation wäre. Sollte es in den ersten Wochen zu Komplikationen oder einer Fehlgeburt kommen, sind Unterstützung und Zuspruch für dich sehr wichtig. Am Ende ist es natürlich deine Entscheidung und du wirst sicherlich gut im Gefühl haben, wen du in dieser besonderen Lebensphase an deiner Seite haben möchtest.

Evis Hebammen-Tipp: Frühzeitig eine Hebamme suchen
Hebammen begleiten Frauen nicht nur während und nach der Geburt, sondern auch in der gesamten Schwangerschaft. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme ist wichtig - am besten bereits in der Frühschwangerschaft.

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Familienzuwachs - Wie erzählt man der Familie von der Schwangerschaft?

Großeltern, Tante oder Onkel zu werden ist für die meisten Menschen mit großer Freude verbunden. Ob du die Nachricht über das neue Familienmitglied einfach direkt aussprichst oder deiner Kreativität freien Lauf lässt, ist genau wie der Zeitpunkt eine ganz persönliche Entscheidung. Hier gibt es mittlerweile zahlreiche süße Karten und sogar Bücher, um die Botschaft möglichst liebevoll zu teilen. Ein gerahmtes Ultraschallbild mit persönlichen Worten kann ein schönes Erinnerungsstück für diesen besonderen Moment sein. Hier ein paar Ideen für dich:

  • „Nur die besten Eltern werden zu Großeltern befördert.“
  • „So fit und gutaussehend - man sieht euch gar nicht an, dass ihr bald Großeltern werdet.“
  • „Du wirst bald Tante / Onkel! Und zwar die Beste / der Beste!“
  • „Es gibt Grund zum Feiern! Aber anstoßen müsst ihr die nächsten X Monate ohne mich!“
  • Auch ein Brief aus Perspektive des ungeborenen Kindes ist eine schöne Möglichkeit. „Ich freue mich schon darauf, euch in X Monaten kennenlernen zu dürfen.“

Evis Hebammen-Tipp: Geschwisterkind mit einbeziehen
Eine schöne Möglichkeit, die Schwangerschaft eines weiteren Kindes zu verkünden, sind bedruckte T-Shirts für die ganze Familie. Mit der Aufschrift „Mama“, „Papa“ und dann für das ältere Kind entsprechend „großer Bruder“ oder „große Schwester“ kann man ein besonderes Familienbild machen und dies zur Verkündung der Schwangerschaft nutzen.

Freudige Mitteilung im Freundeskreis

Ob ihr eure Freund*innen einzeln informiert oder wie in Amerika mittlerweile recht verbreitet eine „Gender-Reveal-Party“ schmeißt - hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die Entscheidung zu „wann“ und „wie“ hängt sicherlich auch von dem persönlichen Kontakt ab. Ist es deine beste Freundin oder eher eine entfernte Bekannte? Sprecht als Paar auf jeden Fall miteinander, dass es hier nicht zu Unmut kommt und bittet Freund*innen oder Familienmitglieder, die ihr frühzeitig einweiht, gegebenenfalls um Verschwiegenheit.   

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Weitere Ideen und Sprüche für die Verkündung deiner Schwangerschaft:

  • Das Ultraschallbild in einem Bilderrahmen oder als Postkarte gestalten und verschenken.
  • Ein Herz mit dem errechneten Geburtstermin auf deinen Bauch malen, Foto machen und verschicken.
  • „Ein bisschen Mama, ein bisschen Papa und ganz viel Liebe“.
  • Nach dem ersten Trimester passt der Spruch auf den Bauch: „Baby loading – 30 %“.
  • „Save the Date - Im Monat XX erwartet euch ein besonderes Wunder. Wir bekommen Nachwuchs“.
  • Eine Kaffeetasse mit einer besonderen Nachricht am Tassenboden bleibt als schöne Erinnerung.

Evis Hebammen-Tipp: Fingerspitzengefühl und Verständnis
Gar nicht so selten hat man im Freundeskreis Paare, die sich vergeblich ein Kind wünschen, bereits eine Fehlgeburt erlebt haben oder mitten in der Kinderwunschbehandlung stecken. Hier kann die Freude über deine Schwangerschaft gedämpft sein oder auch durchaus für ein distanziertes Verhalten sorgen. Nimm dies bitte nicht persönlich, sondern begegne der neuen Situation mit Verständnis und Geduld.

Die Schwangerschaft deiner*m Arbeitgeber*in mitteilen

Wann der*die Arbeitgeber*in über die Schwangerschaft informiert wird, ist je nach Beruf eine individuelle und wichtige Entscheidung. Nach §15 des Mutterschutzgesetzes soll „eine schwangere Frau ihrem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den voraussichtlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald sie weiß, dass sie schwanger ist.“ Wichtig hierbei ist, dass es sich um eine Sollvorschrift handelt, aber keine Pflicht besteht. Schwangere unterliegen einem besonderen Rechtsschutz, welcher jedoch erst greift, wenn der*die Arbeitgeber*in von der Schwangerschaft weiß. Teilweise gelten besondere Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen für dich am Arbeitsplatz oder es besteht sogar ein Beschäftigungsverbot. Deine Termine für die Schwangerschaftsvorsorgen kannst du während der Arbeitszeit wahrnehmen.  

Bevor sich der Bauch nicht mehr verstecken lässt und Gerüchte aufkommen, solltest du deinen Kolleg*innen einweihen. Ein Kuchen mit Babymotiven kann als Überbringer der Nachricht für die Kolleg*innen am Arbeitsplatz eine süße Überraschung sein und die Stimmung heben.

Bitte beachte: Die Inhalte dieses Artikels sollen dir allgemeine Informationen und Hintergrundwissen vermitteln und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Anregungen und Tipps ersetzen keine fachliche Beratung durch eine*n Ärzt*in oder Apotheker*in.

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Hebamme Evi Bodman

Über die Autorin

Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit Baby sind ganz besondere Lebensabschnitte. „Fundiertes Wissen rund um Abläufe im eigenen Körper sowie die Entwicklung des Kindes ist essenziell für Frauen“, sagt Evi Bodman. Als Hebamme ist sie Expertin für diese spannenden Phasen und begleitet Familien mit Herz und Wissen. Sie vertritt die Meinung: „Verständnis für die Veränderungen im eigenen Körper ist wichtig, um die eigenen Bedürfnisse liebevoll anzunehmen.“ Ihre Ausbildung als Yogalehrerin hilft ihr bei diesem Ansatz. Ihr Wissen teilt Evi in zahlreichen Kursen und Workshops sowie in ihrem Podcast „JoyfulMama“.

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