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Eine Frau mit hellblauen Augen und glitzernden Lippen trägt eine gesteppte Jacke mit Kapuze in einem hellen Farbton.

Trockene Haare und juckende Kopfhaut im Winter

Unsere Haare wie auch unsere Kopfhaut sind im Winter besonders starken Belastungen ausgesetzt. Trockene Heizungsluft wechselt sich ab mit Minusgraden vor der Haustür. Wollmützen wirken wärmend, können aber das Haar zusätzlich belasten. Daher ist eine angepasste Pflege für die kalte Jahreszeit von großer Bedeutung für gepflegtes, widerstandsfähiges Haar und eine gesunde Kopfhaut.

Informationen geprüft und erstellt in Kooperation mit Friseur und Hairstylist Björn Hartung aus Düsseldorf.

Kurz & Knapp

  • Trockene Haare wirken im Winter häufig spröde, glanzlos und sind anfälliger für Haarbruch.

  • Reibung durch Mützen, Schals und dicke Kleidung verstärkt mechanische Belastungen von Haar und Kopfhaut.

  • Besonders langes, coloriertes oder chemisch behandeltes Haar zeigt winterbedingte Trockenheit schneller.

  • Eine angepasste Winter Haarpflege sollte Feuchtigkeit bewahren und die Schuppenschicht gezielt schützen.

  • Milde, feuchtigkeitsspendende Shampoos und eine reduzierte Waschfrequenz unterstützen die natürliche Haarbalance.

  • Conditioner, Haarmasken und Leave in Pflege versorgen Längen und Spitzen intensiv und beugen weiterem Austrocknen vor.

  • Eine schonende Stylingroutine, passende Kopfbedeckungen und eine ausgewogene Ernährung unterstützen gesundes Haar und eine entspannte Kopfhaut im Winter.

Trockene Haare und juckende Kopfhaut im Winter: Warum Kälte und Heizungsluft das Haar belasten

Trockene Haare im Winter sind eine direkte Folge der äußeren Bedingungen. Kalte Luft draußen enthält kaum Feuchtigkeit, während trockene Heizungsluft in Innenräumen dem Haar zusätzlich Wasser entzieht. Dieser ständige Wechsel belastet die Haarstruktur, öffnet die Schuppenschicht und lässt Feuchtigkeit schneller entweichen. Das Ergebnis sind spröde Längen, fehlender Glanz und ein raues Haargefühl. Gleichzeitig gelangen die natürlichen Öle der Kopfhaut nicht mehr gleichmäßig bis in die Spitzen, wodurch die Haare im Winter besonders pflegebedürftig werden. Bei niedrigen Temperaturen fährt die Haut, einschließlich der Kopfhaut, ihre Talgproduktion zurück. Dabei ist Talg entscheidend, um Haar und Kopfhaut vor dem Austrocknen zu schützen. Trockene Heizungsluft entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit. Die Hautbarriere gerät aus dem Gleichgewicht, was sich durch Spannungsgefühle, Schuppenbildung und Juckreiz bemerkbar machen kann.

Auch das Haar selbst ist betroffen. Es verliert an Feuchtigkeit, wird spröder, bricht leichter und wirkt häufig glanzlos. Zusätzliche mechanische Belastungen durch Mützen, Schals und dicke Kleidung verstärken diesen Effekt, da Reibung die Haarstruktur beansprucht und die Kopfhaut zusätzlich irritieren kann. Besonders beanspruchtes, coloriertes oder langes Haar zeigt diese Effekte schnell.

Eine gezielt angepasste Haarpflege im Winter hat vor allem ein Ziel: Feuchtigkeit bewahren, die Schuppenschicht schützen und Haar sowie Kopfhaut vor mechanischen und thermischen Belastungen bewahren. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus schonender Reinigung und intensiver Pflege nach der Haarwäsche, damit das Haar geschmeidig bleibt und sichtbar gesund wirkt.

"Kleiner Profitipp: Immer ein Spitzenserum neben der Handcreme in der Handtasche: so kann man jederzeit die Haare behandeln, wie auch die Hände immer wieder gecremt werden."

- Björn Hartung, Douglas Haircare Experte

Haarpflege im Winter: Feuchtigkeits-Boost, passende Pflege und schonendes Styling

Im Winter beginnt Haarpflege bereits bei der Reinigung. Jetzt ist weniger mehr. Feuchtigkeitsspendende Shampoos mit pflegenden Inhaltsstoffen reinigen das Haar besonders sanft und bewahren gleichzeitig seine natürliche Balance. Wenn du dein Haar nur so oft wäschst wie wirklich nötig, bleibt der schützende Lipidfilm erhalten und die Haare fühlen sich spürbar geschmeidiger an. Lauwarmes Wasser ist dabei die bessere Wahl, denn es reinigt effektiv, ohne Haar und Kopfhaut zusätzlich auszutrocknen.

Auch beim Styling steht im Winter der Schutz im Fokus. Reduzierte Hitze beim Föhnen und Stylen hilft, die Haarstruktur zu schonen und Feuchtigkeit im Haar zu halten. Vor jedem Hitzestyling sorgt ein schützendes Pflegeprodukt dafür, dass das Haar widerstandsfähiger bleibt und seinen natürlichen Glanz bewahrt. Sanfte Bürsten und behutsame Bewegungen verhindern zusätzlich unnötigen Haarbruch und machen das Styling zu einem pflegenden Ritual.

Im Alltag spielen kleine Details eine große Rolle. Mützen mit glatter Innenstruktur schützen das Haar vor Kälte, ohne es durch Reibung zu strapazieren. Nasses Haar sollte im Winter möglichst nicht der Kälte ausgesetzt werden, da es besonders empfindlich reagiert. Für die Nacht empfiehlt es sich, die Haare locker zusammenzubinden oder auf einem Seidenkissen zu schlafen, um sie vor Reibung zu schützen und die Pflegewirkung zu verlängern.

Für den extra Pflegeboost sorgen leichte Haaröle oder Leave-in Produkte, die sparsam angewendet werden und dem Haar sofort mehr Glanz und Geschmeidigkeit verleihen. Auch von innen kannst du dein Haar unterstützen, indem du auf eine ausgewogene Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtest.

Spröde, splissige Spitzen zählen zu den ersten Anzeichen trockener Winterhaare und sollten frühzeitig ernst genommen werden. Regelmäßige Friseurbesuche helfen, die Spitzen professionell zu pflegen, Spliss zu entfernen und das Haar gesund und gepflegt aussehen zu lassen.

Aufgepasst: Feines, trockenes Haar neigt im Winter besonders zu statischer Aufladung und profitiert daher von einer intensiven Feuchtigkeitsversorgung. Feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte wie Conditioner, Masken oder Anti Statik Sprays helfen ebenso wie ein kleiner Trick für zwischendurch, bei dem leicht angefeuchtete Handflächen das Haar sanft beruhigen.

Grundsätzlich erzielen viele professionell im Salon durchgeführte Feuchtigkeits und Anti Frizz Behandlungen sehr gute Ergebnisse. Sie versorgen das Haar tiefenwirksam mit Pflege, reduzieren Frizz nachhaltig und sorgen für langanhaltende Geschmeidigkeit und Glanz.

Für die Pflege zu Hause empfiehlt sich ergänzend eine aufbauende Intensivroutine, die geschwächte Haarbindungen stärkt und das Haar zwischen den Salonbesuchen stabilisiert. In Kombination angewendet kann sie die Haarstruktur sichtbar verbessern, die Elastizität erhöhen und Haarbruch reduzieren.

Zusätzlich ist insbesondere in den Wintermonaten ein pflegendes Glossing im Salon sinnvoll. Durch die enthaltenen Pigmente entsteht sofort mehr Glanz, während der Behandlungsprozess die Pflegestoffe im Haar einschließt und so für ein gesund aussehendes, versiegeltes Finish sorgt.

So verhindert man juckende Kopfhaut im Winter

Im Winter zeigt sich die Kopfhaut oft von ihrer sensiblen Seite. Wenn Feuchtigkeit fehlt und die natürliche Hautbarriere aus dem Gleichgewicht gerät, entsteht schnell ein unangenehmes Spannungsgefühl, das sich in Juckreiz äußert. Häufiges Haarewaschen mit stark entfettenden Shampoos kann diesen Zustand zusätzlich verstärken, da wertvolle Lipide entfernt werden, die die Kopfhaut eigentlich schützen sollen. Auch sehr heißes Wasser wirkt belastend, denn es greift die Schutzschicht weiter an und lässt die Haut noch schneller austrocknen. Reibung durch Mützen, Schals oder Kapuzen kann den Effekt verstärken, vor allem dann, wenn synthetische Materialien auf der empfindlichen Kopfhaut liegen. In der kalten Jahreszeit kommt hinzu, dass sich bestehende Hautthemen wie eine seborrhoische oder atopische Veranlagung stärker bemerkbar machen können und der Juckreiz intensiver wahrgenommen wird.

Eine durchdachte Winter Haircare beginnt deshalb mit besonderer Rücksicht auf die Kopfhaut. Milde, pH hautneutrale Shampoos reinigen sanft und bewahren die natürliche Balance, ohne die Haut unnötig zu strapazieren. Wird das Haar nur so oft gewaschen wie wirklich nötig und dabei lauwarmes Wasser verwendet, kann sich die Kopfhaut besser regenerieren und Feuchtigkeit länger speichern. Nach der Reinigung steht die Pflege der Längen und Spitzen im Vordergrund. Conditioner oder Masken schenken dem Haar Geschmeidigkeit und Schutz, ohne die Kopfhaut zu beschweren oder zu überpflegen.

Für zusätzliche Entspannung sorgen gezielte Pflegeprodukte für die Kopfhaut. Beruhigende Seren oder leichte Öle versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und unterstützen ihre natürliche Regeneration. Inhaltsstoffe wie Panthenol oder Glycerin schenken ein sofort angenehmes Gefühl und helfen, Irritationen spürbar zu lindern. Mechanische Behandlungen sollten in dieser Zeit besonders behutsam erfolgen, da trockene Kopfhaut empfindlicher reagiert und schneller gereizt ist.

Auch bei Kopfbedeckungen lohnt sich ein bewusster Blick. Mützen sind im Winter unverzichtbar, doch Materialien mit atmungsaktiven Naturfasern fühlen sich auf der Kopfhaut deutlich angenehmer an und reduzieren Reibung sowie Wärmestau. Nach längerer Tragezeit tut es gut, das Haar zu lockern und der Kopfhaut etwas Luft zu gönnen, um das Wohlgefühl zu verlängern.

Neben der äußeren Pflege spielt auch, wie beim Haar, die Versorgung von innen eine entscheidende Rolle. Ausreichendes Trinken und eine ausgewogene Ernährung mit essenziellen Fettsäuren, Vitaminen und Spurenelementen unterstützen die Hautfunktion und helfen, Trockenheit vorzubeugen. Gerade im Winter zeigt sich, wie eng innere Balance und äußere Schönheit miteinander verbunden sind. Mit der richtigen Pflege wird selbst sensible, juckende Kopfhaut wieder spürbar entspannter und fühlt sich rundum gepflegt an.

"Ich halte zusätzliche Kollagen und Vitamin D Zufuhr besonders im Winter entscheidend für gesundes Haar und Kopfhaut. Da die Sonneneinstrahlung deutlich geringer ist und wir uns insgesamt weniger im Freien aufhalten, kann schnell ein Mangel entstehen."

- Björn Hartung, Douglas Haircare Experte

Ein Mann mit Brille, Schnurrbart und grauem Hemd mit gekreuzten Armen und einer Smartwatch am Handgelenk.

Unser Haircare Experte

Björn Hartung, Friseur und Hairstylist

Björn bringt über 25 Jahre Erfahrung in Cut, Color und Care mit. In seinem Düsseldorfer Salon „Stresemann“ stylt, färbt und schneidet er seit mehr als 17 Jahren. Er schenkt seinen Kund*innen nicht nur neue Looks, sondern auch ein neues Lebensgefühl. Haircare ist seine Leidenschaft: Was einst als klassisches Handwerk begann, wurde zu einer Berufung, die weit über Schere und Föhn hinausgeht. Neben seinem Beruf unterstützt er Menschen als Breathwork-Experte dabei, ihre innere Balance zu finden.

Weitere Haarthemen

Literaturangaben

[1]: O'Connell, Megan. "Warming trends: when the weather becomes milder, it's time to tweak your beauty routine. Follow our head-to-toe guide for great skin and hair all season long." Natural Health, vol. 37, no. 4, Apr. 2007, pp. 60+. Gale Academic OneFile.