Versandkostenfrei ab 29,95 €
2 Gratis-Proben³
3–6 Werktage Lieferzeit

Spliss entfernen

Goodbye, Spliss!

Eine Haarsträhne zwischen den Fingern zwirbeln und alle abstehenden Enden mit der Bastelschere abschneiden: So haben wir früher in langweiligen Schulstunden Spliss entfernt. Gut, dass es heute bessere Methoden gibt, nervigen Spliss loszuwerden und neuem vorzubeugen. Von der richtigen Pflege über „Hairdusting“ bis zum DIY-Spliss-Schnitt: Wir verraten dir, wie du dein Haar von gespaltenen Enden befreist – für eine glänzende, gesunde Mähne.

Was ist Spliss und wie entsteht er?

Wer lange Haare hat, kennt das Problem: Kaum ist die Wunschlänge erreicht, spalten sich die Haarspitzen. Wenn du Splisst hast, sind oft nicht nur die Haarspitzen gespalten – deine Haare glänzen auch weniger und wirken strohig, struppig und kaputt. Du bist unsicher, ob deine Haare wirklich splissig sind? Dann nimm eine dünne Haarsträhne und zwirble sie zusammen. Stehen seitlich kürzere Haare ab und du siehst Spitzen, die ein- oder mehrfach gespalten sind, sind deine Haare splissig.

Spliss entsteht durch Reibung, Hitze oder zu viele chemische Produkte. Reibung entsteht, wenn deine Haarspitzen auf die Schultern oder an den Rücken stoßen. Schädliche Hitze, die Spliss begünstigt, kann beim Föhnen, Stylen oder bei Saunabesuchen entstehen. Auch einige chemische Produkte wie bestimmte Haarfärbemittel können die Haare austrocknen und so Spliss und Haarbruch begünstigen – etwa, wenn sie viel Wasserstoffperoxid enthalten. Wo Spliss auftritt, ist auch der gefürchtete Haarbruch nicht weit. Du erkennst ihn an kleinen weißen Pünktchen an den Spitzen oder in den Längen deiner Haare. An dieser Stelle bricht das Haar bei der kleinsten Berührung ab. Spliss und Haarbruch sind nicht dasselbe, entstehen aber aus den gleichen Gründen.

Spliss vorbeugen: Darauf kommt’s an

Spliss ist ab einer gewissen Haarlänge ganz natürlich und lässt sich kaum verhindern. Wichtig: Pflege geschädigte Haare konsequent – so beugst du weiterem Spliss vor. Eine Spülung nach jeder Haarwäsche ist Pflicht für dich – die darin enthaltenen Öle ersetzen das herausgewaschene Haarfett. Gönn dir zusätzlich einmal in der Woche eine kleine Beauty-Auszeit und lass eine reichhaltige Haarkur einwirken. Wenn du es natürlich magst, kannst du alternativ auch etwas Kokosnussöl auf die Spitzen geben. Es versorgt deine Haare intensiv mit Feuchtigkeit. Damit du dich möglichst lange an deiner Traummähne erfreuen kannst, verraten wir dir hier die besten Methoden gegen Haarspliss und Haarbruch.

Die besten Tipps gegen Spliss

  • Vermeide Hitze: Lass deine Haare so oft wie möglich an der Luft trocknen oder föhne sie nur auf der niedrigsten Temperaturstufe trocken. Verwende Glätteisen und Lockenstab nur zu besonderen Anlässen und stelle die Temperatur auf maximal 170 Grad ein – mehr verträgt bereits strapaziertes Haar nicht. Sprühe vorher einen Hitzeschutz auf. Er wirkt wie ein Schutzmantel für dein Haar.
  • Reduziere Reibung: Trage die Haare im Alltag häufiger hochgesteckt oder im Zopf. Verzichte auf Wollschals – ein Seidentuch wärmt den Hals auch und reibt nicht so stark an deinem Haar. Nutze aus dem gleichen Grund nachts ein Kopfkissen mit einem möglichst glatten Bezug. Auch zum Schlafen kannst du die Haare zu einem lockeren Zopf zusammenbinden. Rubble das Haar nach dem Waschen niemals mit dem Handtuch trocken und kämme es auch nicht, solange es noch nass ist. Der Grund? Solange sie feucht sind, sind deine Haare besonders empfindlich.
  • Pflege dein Haar: Wasche deine Haare nicht häufiger als nötig. Wie oft du Haarewaschen solltest, hängt von deinem Haartyp ab – feines, glattes Haar wirkt schneller fettig als dickes, lockiges. Alle zwei bis drei Tage genügt aber in der Regel. Wenn du die Haare nicht jeden Tag wäschst, stellst du sicher, dass ausreichend Öle auf deiner Kopfhaut vorhanden sind, die deine Haare pflegen und mit Feuchtigkeit versorgen. Nutze nach jeder Haarwäsche eine Spülung für langes Haar sowie zusätzlich ein Spitzenöl oder -fluid. Massiere einmal wöchentlich eine Haarkur speziell für splissgeschädigtes Haar ein. Geh lieber sparsam mit Stylingprodukten um, die dein Haar austrocknen könnten. Hierzu gehören Trockenshampoos und Haarsprays für sehr starken Halt.
  • Spliss herausschneiden: Gönn dir regelmäßig einen speziellen Splissschnitt im Friseursalon. Dabei musst du keine Länge lassen. Mit einem speziellen Trimmschnitt entfernen Friseur*innen Spliss nachhaltig. Alternativ kannst du den Haarspliss mithilfe unserer Anleitung selbst herausschneiden.
  • Ernährung beachten: Wie du dich ernährst, entscheidet mit darüber, ob dein Haar gesund aussieht. Achte darauf, dass du genügend trinkst und ausgewogen sowie vitaminreich isst. Sind deine Haare dauerhaft glanzlos, trocken und strohig, könnte das auf einen Nährstoffmangel hindeuten. Hol dir in diesem Fall am besten gesundheitlichen Rat von einem Profi.

Die richtige Pflege bei Spliss

Nährende Haarmasken, reichhaltige Spülungen und Haaröle sind bei Spliss die richtige Wahl. Haarpflege gegen Spliss enthält oft Keratin, den Grundbaustoff deiner Haarfasern. Menschliches Haar besteht zu etwa 90 Prozent aus dieser Eiweißverbindung. Bei Spliss mangelt es deinem Haar an Keratin. Darum enthalten viele Shampoos, Spülungen und Haarkuren speziell für geschädigtes Haar flüssiges Keratin. Es soll in dein Haar eindringen und die Lücken in der geschädigten Haarstruktur schließen.

Außerdem setzen Hersteller*innen von Haarpflegeprodukten gerne auf Panthenol. Panthenol ist eine Vorstufe des Provitamins B5. Es kann in den Haarschaft eindringen und dort Feuchtigkeit speichern. So glättet es die Haarfaser. Auch die Haarwurzeln nehmen Panthenol über die Kopfhaut auf. Wenn du es minimalistisch liebst, kannst du statt eines Spitzenfluids gegen Spliss auch etwas Öl auf deine Haarspitzen geben. Unser Tipp: Verwende Öl wirklich nur auf den trockenen Enden, da es für deine Haarlängen zu reichhaltig sein könnte. Dadurch könnten deine Haare fettig wirken. Kokosöl gilt als Feuchtigkeitswunder und soll die Bildung neuer Proteine anregen, die dein Haar stärken. Auch Argan- oder Olivenöl eignen sich zur Pflege von splissigem Haar, da sie das Haar intensiv pflegen und ihm einen schönen Glanz verleihen.

Spliss entfernen: So funktioniert’s

Die beste Methode, um Spliss vorzubeugen? Regelmäßiges Schneiden! Der Grund: Ist das kaputte Haarende einmal ab, kann sich das Haar nicht weiter aufspalten. Auch wenn du schon Spliss hast, gilt: Statte dem*der Hair Stylistin deines Vertrauens einen Besuch ab. Denn sind die Haarspitzen einmal gespalten, kann das Haar immer weiter einreißen.

Viele Friseur*innen bieten zum Entfernen und Vorbeugen von Spliss einen speziellen Splissschnitt an. Dazu nutzen sie eine Haarschneidemaschine oder eine spezielle Trimmtechnik wie das Hair Dusting. Hier liest du, was es damit auf sich hat und wie du Spliss alternativ selbst entfernen kannst.

Hair Dusting: Spliss nachhaltig entfernen

Beim Hair Dusting unterteilt dein*e Friseur*in das Haar in Strähnen, klemmt es am Ansatz zwischen zwei Finger und zieht es straff. Brüchige und von Spliss betroffene Härchen stehen dadurch ab. Nun hält er*sie die Schere so, dass sie flach auf der Haarsträhne aufliegt.

Während die Hand langsam durch dein straff gezogenes Haar nach unten gleitet, entfernt die Schere die herausstehenden, gespaltenen Haarspitzen. Die Methode ist ein wenig zeitaufwendig, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen: Glänzendes Haar ohne abstehende Spitzen! Mit ein bisschen Geschick und genügend Zeit kannst du einen Spliss-Trimmschnitt auch selbst machen. Wir erklären dir Schritt für Schritt, wie es geht.

Spliss entfernen: Deine Shopping-Liste

  • Friseurschere
  • Friseurumhang
  • Toupierkamm
  • Haarclips oder Haargummis

Spliss selbst entfernen: DIY-Trimmschnitt-Anleitung

  1. Die richtige Schere wählen: Nutze in jedem Fall eine wirklich scharfe Friseurschere. Mit einer stumpfen Schere beschädigst du die Haarstruktur – dann bildet sich schnell neuer Spliss.
  2. Partien abstecken: Kämme dein Haar gut durch und teile es anschließend in vier bis sechs breite Strähnen ein. Dreh alle bis auf eine zu lockeren Kringeln und steck sie mit Haarclips auf dem Oberkopf fest. Alternativ kannst du die abgeteilten Strähnen auch mit Haargummis fixieren.
  3. Spliss abschneiden: Wenn du Rechtshänder*in bist, hältst du nun deine Haarsträhne straff zwischen zwei Fingern deiner linken Hand gespannt. Linkshänder*innen halten die Strähne mit der rechten Hand. Leg die Schere nun mit der flachen Seite auf deine Strähne. Während du ganz langsam mit der Schere an der Strähne herabgleitest, öffnest und schließt du sie und schneidest die kaputten Haarspitzen ab.
  4. Wiederholen: Wiederhole die beschriebene Technik mit den anderen Haarsträhnen, bis du dein ganzes Haar von den kaputten Enden befreit hast.

Spliss selbst entfernen mit dem Spliss-Trimmer

Du traust dich nicht so recht, mit einer scharfen Schere an deine Haare heranzugehen? Dann kann ein Spliss-Trimmer oder Spliss Ender die Lösung für dich sein! Diese Geräte gibt es in zwei verschiedenen Varianten: Die einen können ausschließlich gespaltene Enden entfernen. Die anderen sind Aufsätze, die du über einen Elektrorasierer oder Haartrimmer stülpst. In beiden Fällen klemmst du die Haarsträhne oben in das Gerät und ziehst dieses dann langsam und gleichmäßig nach unten. Der Spliss-Trimmer entfernt die kaputten Haarspitzen und fängt sie auch gleich auf – praktisch!

Kann man Spliss reparieren?

Leider lassen sich einmal gespaltene Haarenden nicht wieder kitten. Spezielle Haarseren gegen Spliss können die Haarenden aber so pflegen, dass die gespaltenen Spitzen für das menschliche Auge nicht mehr wahrnehmbar sind: Die Haare sehen glänzend und gesund aus. Langfristig glättet das Serum die gespaltenen Haarenden und sorgt dafür, dass sie nicht weiter einreißen. Unser Tipp lautet deshalb: Pflege trockene, spröde Haarfasern intensiv und versorge sie regelmäßig mit Feuchtigkeit. Mit der richtigen Pflege, die deinen Haaren Stärke und Elastizität schenkt, und einem Spliss-Schnitt alle sechs bis acht Wochen sagst du Bye-bye zu Haarspliss und Haarbruch. 

Care for your Hair

Helden der Haarpflege