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Eine dunkelhäutige Frau mit kurzen, dunklen Haaren lächelt und trägt ein graues, zweiteiliges Outfit, während sie auf dem Boden sitzt.

Rasurbrand - Hautirritationen nach dem Shaving

Rasurbrand zeigt sich kurz nach der Haarentfernung durch Brennen, gerötete Haut und kleine Pickelchen. Er kann an allen Körperstellen auftreten, die du rasierst. Im folgenden Text liest du, wie es zum Rasurbrand kommt, wie du die unerwünschte Hautreaktion vermeiden kannst und was du tun kannst, wenn es nach der Rasur doch mal brennt. 

KURZ UND KNAPP: RASURBRAND

  • Rasurbrand ist eine Hautirritation nach der Rasur, die durch Jucken, Brennen, Rötungen und kleine Pickelchen gekennzeichnet ist, verursacht durch das Entfernen der schützenden obersten Hautschicht und dem Verlust von Feuchtigkeit.
  • Um Rasurbrand vorzubeugen, achte auf eine scharfe Klinge und nutze Rasierschaum oder -gel. 
  • Du kannst probieren, deine Härchen mit der Wuchsrichtung zu rasieren. So wird die Haut weniger beansprucht. Die Methode ist jedoch unter Umständen weniger gründlich.
  • Verwende nach der Rasur eine alkohol- und parfumfreie Bodylotion, am besten mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera. 
  • Gehe sensible mit der frisch rasierten Haut um: Tupfe sie vorsichtig trocken, statt zu rubbeln und verzichte auf enge Kleidung.
  • Vermeide schweißtreibende Aktivitäten nach der Rasur.

Was ist Rasurbrand und wie kommt es dazu?

Rasurbrand ist eine Hautirritation, die sich nach der Haarentfernung bemerkbar macht: Auf den frisch rasierten Partien werden kleine "Pickelchen" sichtbar, die jucken und brennen. In der Regel ist die Haut auch gerötet und schwillt vielleicht sogar etwas an. 

Was dahintersteckt: Wenn du mit der Klinge über deine Haut fährst, kappst du dabei nicht nur deine Haare, sondern kratzt auch die schützende Hornschicht an. Deine Haut verliert dadurch schneller Feuchtigkeit und ist wesentlich empfindlicher gegenüber Reibung. Sie braucht jetzt eine Weile, um sich zu regenerieren. 

Das fördert Rasurbrand

Jede Rasur ist Stress für deine Haut. Wie stark sie reagiert, hängt von einigen Faktoren während und einigen Faktoren nach der Rasur ab. Ein Rasurbrand wird durch folgende Faktoren begünstigt: 

  • Stumpfe Rasierklingen

  • Rasur entgegen die Wuchsrichtung der Haare

  • Hautreizende Pflegeprodukte

  • Schweiß oder starke Reibung auf frisch rasierter Haut

Was hilft bei Rasurbrand?

Ist deine Haut erstmal gerötet, braucht sie etwas Zeit und beruhigt sich in der Regel nach einer gewissen Zeit. Möchtest du deine Haut unterstützen oder etwas gegen das unangenehme Hautgefühl tun, ist eine sanfte Bodylotion mit Aloe vera oder anderen beruhigenden Inhaltsstoffen eine gute Option. Wichtig ist, dass sie keinen Alkohol enthält. Deine durch die Rasur sensibilisierte Haut kann jetzt unerwartet auf deine Lieblingsbodylotion reagieren und beim Eincremen brennen. In diesem Fall kann eine parfumfreie Lotion oder Bodybutter die bessere Wahl sein.

9 Tipps gegen Rasurbrand – für ein angenehm glattes Hautgefühl

Bereits kleine Veränderungen deiner Routine helfen dir, Rasurbrand zu vermeiden. Wir haben neun Tipps, mit denen du deine Haut glatt und geschmeidig rasierst:

1. Haare aufweichen und Poren öffnen

Weiche Haare lassen sich leichter Rasieren als harte Stoppeln. Wasche deine Haut daher vor der Rasur mit lauwarmen Wasser ab – so werden deine Haare weich und geben der Klinge direkt nach.

2. Rasiergel oder -schaum verwenden

Rasiercreme oder Rasierschaum bilden eine zusätzliche Schicht auf der Haut, auf der der Rasierer besonders sanft gleiten kann. So wird die Haut nicht unnötig beansprucht. Ein weiterer Pluspunkt: Du erkennst, welche Bahnen der Rasierer bereits gezogen hat und vermeidest so, dass du mit der Klinge über eine bereits enthaarte Stelle fährst.

3. Scharfe Klingen und wenig Druck

Scharfe Klingen schneiden deine Haare zuverlässig und präzise, sodass du sie meist schon beim ersten Zug erwischst. Ist die Klinge stumpf und klappt das nicht, neigen wir dazu, stärker aufzudrücken. Dann scheuerst du über deine Haut und reißt die Haare ab – das fördert Rasurbrand. Wechsle die Klingen deshalb regelmäßig und rasiere mit wenig Druck. Ein weiterer Vorteil des Klingen-Wechselns: Tauschst du sie schneller aus, können sich weniger Bakterien an deinem Rasierer tummeln, die später entzündliche Prozesse fördern.

4. Mit der Wuchsrichtung rasieren

Für eine schonende Haarentfernung lohnt es sich die Rasur entlang der Wuchsrichtung der Härchen auszutesten. Das reizt die Haut weniger als eine Rasur entgegen der Wuchsrichtung. Ein Nachteil der schonenden Methode: Das Ergebnis kann weniger glatt ausfallen. Benutzt du eine scharfe Klinge, kannst du dich aber trotzdem über glatte Haut freuen.

5. Frisch rasierte Haut mit kaltem Wasser abspülen

Durch kaltes Wasser ziehen sich die Blutgefäße zusammen. So ist die Haut einerseits besser geschützt und Bakterien können nicht so leicht eindringen, andererseits beginnen klitzekleine Wunden nicht zu bluten.

6. Die Haut nicht "trockenrubbeln"

Trocknest du dich behutsam ab, schonst du deine strapazierte Haut. Starkes “Trockenrubbeln” scheuert – und lässt im Nu Rasierbrand entstehen. Hülle dich nach der Rasur am besten in ein weiches Handtuch und lass es die Feuchtigkeit langsam aufsaugen. Wenn dir das nicht schnell genug geht, hilf mit leichtem Tupfen etwas nach.

7. Der Haut Feuchtigkeit zurückgeben

Spendest du deiner Haut nach der Rasur Feuchtigkeit, erholt sie sich schneller von den Strapazen. Creme sie mit einer beruhigenden Bodylotion oder einem kühlenden Gel ein. Achte am besten darauf, dass die Creme keine Duftstoffe und Alkohole enthält, sie können deine beanspruchte Haut reizen.

8. Weiche und luftige Kleidung

Weiche, luftige Kleidung liegt sanft auf deiner Haut und lässt sie atmen. So regeneriert sie sich, während du ein angenehmes frisch-rasiert-Gefühl genießt. Textilien, die dicht anliegen und reiben, vermeidest nach der Rasur am besten. Entferne deine Haare lieber, wenn du anschließend noch ein paar Stunden in gemütlicher Homewear verbringen kannst.

9. Schweißtreibende Aktivitäten vermeiden

Schweiß reizt rasierte Haut. Das liegt an den darin befindlichen natürlichen Salzen, die durchs Schwitzen auf die beanspruchten Partien gelangen. Das kann ganz schön brennen – und zu nervigen Irritationen führen. Deshalb time deine Rasur beispielsweise nicht direkt vor deinem Sportprogramm. Wähle lieber einen Zeitpunkt, an dem du im Anschluss etwas Zeit für Entspannung hast und kreiere dir vielleicht eine abendliche Routine – für eine Rasur ganz ohne Rasurbrand.

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