Versandkostenfrei ab 24,95 €
2 Gratis-Proben
Gratis-Geschenkverpackung
1-3 Werktage Lieferzeit
Beauty CardFilialenAKTIONEN

Schwangerschafts-streifen vorbeugen

Cremen und pflegen

Wenn dein Bauch in der Schwangerschaft wächst, werden Haut und Bindegewebe stark beansprucht und gedehnt. Bei mehr als der Hälfte aller Frauen kommt es in dieser Zeit zu Schwangerschaftsstreifen. Ob man dieser Begleiterscheinung in der Schwangerschaft überhaupt vorbeugen kann und was du nach der Geburt tun kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Auf einen Blick: Wichtige Infos über Schwangerschaftsstreifen

  • Während der Schwangerschaft wird das Bindegewebe stark gedehnt und es kann zu Rissen in der Unterhaut kommen: den sogenannten Schwangerschaftsstreifen.
  • Deine Genetik spielt bei Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft eine große Rolle.
  • Sie treten vorwiegend am Bauch auf, können aber auch an der Brust oder anderen Körperbereichen entstehen.
  • Schwangerschaftsstreifen können hell oder schimmernd weißlich auftreten, aber auch rot bis violett sein.
  • Nach der Schwangerschaft werden die Dehnungsstreifen etwas kleiner und verblassen nach und nach.

Was sind Schwangerschaftsstreifen?

Wenn die Haut in der Schwangerschaft stark oder relativ schnell gedehnt wird, kann es zu kleinen Rissen in der Unterhaut kommen und die sogenannten Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum) entstehen. Diese Dehnungsstreifen bilden sich ab dem zweiten Trimester überwiegend am Bauch, aber auch an der Brust, dem Po oder den Oberarmen können sie auftreten.

Nicht jede Frau entwickelt Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft

Bei der Entstehung von Schwangerschaftsstreifen spielt die genetische Veranlagung eine große Rolle. Manche Frauen bekommen bereits in der Wachstumsphase in der Pubertät Dehnungsstreifen an den Beinen oder dem Gesäß. Die natürliche Gewichtszunahme in der Schwangerschaft ist nicht unerheblich und das schnelle Wachstum des Bauches ist eine Herausforderung für dein Bindegewebe. In diesem Prozess kann es zu kleinen Rissen in der Unterhaut kommen. Schwangerschaftsstreifen entwickeln sich bei manchen Frauen bereits vor der 20. Schwangerschaftswoche. Andere Frauen haben einen deutlich größeren Bauch und können keinerlei Hautrisse beklagen.   

Mögliche Ursachen für Schwangerschaftsstreifen

  • Genetische Veranlagung
  • Hormonelle Veränderung
  • Sehr rasche Gewichtszunahme in der Schwangerschaft
  • Mehrlingsschwangerschaften

So kannst du Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Eine vorbeugende Pflege der Haut durch eine tägliche Massage ist in der Schwangerschaft eine gute Grundlage, um Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden. Hier kannst du Öl nutzen oder mit einer passenden Creme oder Lotion arbeiten. So wird deine Haut mit Feuchtigkeit versorgt und bleibt geschmeidig. Allerdings solltest du dabei im Kopf behalten, dass du darüber nur die Haut an sich pflegst. Die Schwangerschaftsstreifen entstehen jedoch durch Risse im Bindegewebe.

Dennoch wird durch die Massage die Durchblutung angeregt, was die Elastizität deines Gewebes unterstützt. Vielleicht magst du eine Zupf- oder Trockenbürstenmassage ausprobieren. Insgesamt kannst du deinen Körper und somit auch deine Haut durch eine mineralstoffreiche Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr unterstützen. Vitamine A und C sowie auch der Mineralstoff Zink sind nicht nur gut für dein Immunsystem, sondern wirken sich auch positiv auf deine Haut aus. So kannst du deinen Körper von innen heraus unterstützen.

Evis Hebammen-Tipp:
Auch Wechselduschen fördern die Durchblutung der Haut und des Bindegewebes! Viele Frauen empfinden allerdings kaltes Wasser am Bauch als unangenehm. Probiere am besten aus, was dir persönlich guttut! 

Wenn deine Haut am Bauch spannt und juckt

Gerade, wenn das Kind einen Wachstumsschub hatte, ist die Haut gefordert. Ein Spannungsgefühl tritt auf und manche Frauen spüren zudem ein unangenehmes Jucken. Besonders in diesen Phasen solltest du deine Haut pflegen. Eine Massage mit dem passenden Öl hilft gegen die Symptome und ist angenehm. Bei anhaltenden Beschwerden solltest du dich an deine*n Frauenärzt*in oder deine Hebamme wenden.  

Das kannst du gegen Schwangerschaftsstreifen tun:

  • Pflege deine Haut mit regelmäßigen Massagen. Nutze spezielles Öl, eine Creme oder Lotion für die Schwangerschaft.
  • Ernähre dich gesund, ausgewogen und vitaminreich.
  • Vermeide Zucker, denn ein übermäßiger Konsum kann sich negativ auf die Elastizität deiner Haut auswirken.
  • Trinke ausreichend Flüssigkeit.
  • Bleib in Bewegung und treibe regelmäßig Sport, um Stress zu reduzieren und deine natürliche Gewichtszunahme in einem gesunden Rahmen zu halten.

Verschwinden die Schwangerschaftsstreifen nach der Geburt wieder?

Vermutlich wird sich dein Bauch in den Monaten nach der Schwangerschaft sichtbar verändern. Die hormonell entstandene braune Linie (Linea nigra oder Linea fusca) mittig am Bauch bildet sich vollständig zurück. Manche Frauen bemerken während der Schwangerschaft mehr Haare am Bauch, was ebenfalls hormonell bedingt ist und nach der Geburt wieder verschwindet. Vorhandene Schwangerschaftsstreifen am Bauch werden nach der Geburt etwas kleiner und verblassen mit der Zeit. Die kleinen Risse in der Unterhaut verschwinden allerdings nicht vollständig. Sie werden langfristig spürbar und teilweise auch sichtbar bleiben. Auch die Elastizität deiner Haut kann sich durch die Schwangerschaft verändern und möglicherweise fühlt sich die Haut deinem Bauch weicher an als vorher. 

Kann man die Schwangerschaftsstreifen nach der Geburt behandeln?

Deine Haut freut sich natürlich auch nach der Geburt über eine regelmäßige Pflege. Es gibt spezielle Produkte für Narbenpflege, die du unterstützend bei Schwangerschaftsstreifen nutzen kannst. Sollten dich deine Dehnungsstreifen wirklich stören, gibt es ein paar Möglichkeiten:  

Eine Behandlung mit Ultraschall oder Microneedling kann die Durchblutung im Gewebe fördern und Heilung- sowie Stoffwechselprozesse stimulieren. Das Erscheinungsbild der Haut wird im besten Fall verbessert. Bei einer Lasertherapie sollen die Lichtimpulse den Heilungsprozess der Haut und die Neubildung von Bindegewebe anregen. Hier ist sicherlich eine Beratung und Beurteilung der individuellen Situation durch eine*n Spezialist*in empfehlenswert.  

Dein Körper ist wundervoll – auch mit Schwangerschaftsstreifen!

Nicht selten sind Schwangerschaftsstreifen für Frauen eine Belastung. Sich mit dem eigenen, veränderten Körper nach der Geburt anzufreunden, kann durchaus eine Herausforderung sein. Für ein positives Selbstbild ist vor allem deine innere Haltung wichtig. Lass dir Zeit und übe dich immer wieder liebevoll in Dankbarkeit für das, was dein Körper geleistet hat. Wie dein Körper aussieht, ist ein Teil von dir, aber da ist noch so viel mehr, was dich als wundervollen Menschen ausmacht!  

Über die Autorin, Hebamme Evi Bodman

Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit Baby sind ganz besondere Lebensabschnitte. „Fundiertes Wissen rund um Abläufe im eigenen Körper sowie die Entwicklung des Kindes ist essenziell für Frauen“, sagt Evi Bodman. Als Hebamme ist sie Expertin für diese spannenden Phasen und begleitet Familien mit Herz und Wissen. Sie vertritt die Meinung: „Verständnis für die Veränderungen im eigenen Körper ist wichtig, um die eigenen Bedürfnisse liebevoll anzunehmen.“ Ihre Ausbildung als Yogalehrerin hilft ihr bei diesem Ansatz. Ihr Wissen teilt Evi in zahlreichen Kursen und Workshops sowie in ihrem Podcast „JoyfulMama“.

Tipps für neun entspannte Monate:

Dein Schwangerschaftsratgeber