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Für Geschmeidigkeit und Glanz

Haare richtig waschen

Eine seidig weiche Mähne braucht kein Wundermittel – in vielen Fällen ist es ganz einfach: Haare richtig waschen! Wir verraten dir, was du beachten solltest, damit dein Haar jeden Tag frisch und glänzend aussieht. Außerdem zeigen wir dir, wie du deine Haare mit der No-Poo-Methode sogar ohne Shampoo wäschst.

Haare richtig waschen: So funktioniert’s

  • Haare kämmen: Kämme deine Haare schon vor der Haarwäsche gründlich durch. So arbeitest du Shampoo leichter ein. Zudem lassen sich dann auch deine nassen Haare im Anschluss leichter und vor allem schonender kämmen.
  • Conditioner benutzen: Schließe deine Haarwäsche mit Conditioner ab. Er versiegelt die Schuppenschicht deiner Haare und schützt sie vor Spliss und Haarbruch. Gleichzeitig schenkt er ihnen wertvolle Feuchtigkeit.
  • Lauwarm waschen und kalt ausspülen: Wasche deine Haare nicht zu heiß. Heißes Wasser greift die Haarstruktur an und raut die Schuppenschicht auf. Kaltes Wasser versiegelt die Haare hingegen und macht sie weich und glänzend.
  • Alternativ – ohne Shampoo waschen: Ob Roggenmehl, Natron, Heilerde oder Kernseife – mit der No-Poo-Methode funktioniert Haare waschen auch ohne Shampoo. Die Naturprodukte sind besonders mild, deshalb eignen sie sich vor allem bei empfindlicher Kopfhaut. Wir erklären dir, worauf es bei der Methode ankommt.

Wie oft solltest du dir die Haare waschen?

Die Haarwäsche ist ein individueller Prozess, der von deinem Haartyp und deinem Lebensstil abhängt. Wie oft du deine Haare am besten wäschst, lässt sich deshalb nicht pauschal beantworten. Treibst du regelmäßig Sport und gerätst dabei ins Schwitzen, musst du sie in der Regel öfter waschen, damit sie nicht fettig aussehen. Das gilt auch, wenn deine Kopfhaut generell vermehrt Talg produziert und du zu fettigen Haaren neigst. Trockene Haare jeden Tag zu waschen, ist hingegen in der Regel nicht nötig, da sie langsamer fettig werden.

Fettige Haare schon nach einem Tag?

Wasche deine Haare regelmäßig oder greife zu Trockenshampoo, wenn du die Haarwäsche etwas hinauszögern möchtest. Das pudrige Pulver bindet Fett und lässt dein Haar frisch wirken. So umgehst du die ein oder andere Haarwäsche geschickt, ohne dass dein Haar fettig aussieht. Allerdings solltest du das Produkt im besten Fall zumindest am Abend wieder herauswaschen, damit es dein Haar nicht beschwert.

Haare richtig waschen: Step by Step

Das Prozedere scheint einfach: Haare nass machen, einshampoonieren, auswaschen, fertig. Damit deine Mähne allerdings richtig glänzt und lange frisch aussieht, gibt es ein paar clevere Tipps, die deine Haarwäsche noch effektiver machen.

Ein passendes Shampoo verwenden

Wähle ein Shampoo, das genau zu deinem Haartyp passt. Denn fettige Haare benötigen eine andere Pflege als trockene und lockige eine andere als glatte. Falls du dir unsicher bist, was deine Haare brauchen, solltest du zunächst deinen Haartyp bestimmen. Deine Haarpflege kannst du dann entsprechend anpassen.

Haare vor dem Waschen kämmen

Kämme deine Haare am besten schon vor der Haarwäsche gründlich durch. Dabei entfernst du Rückstände von Stylingprodukten wie Haarspray und löst kleine Knötchen. So lässt sich das Shampoo im nächsten Schritt gleichmäßiger verteilen. Zudem lassen sich dann nachher auch deine nassen Haare leichter und vor allem schonender kämmen – nass sind sie nämlich besonders empfindlich.

Shampoo richtig dosieren

Nimmst du mehr Shampoo als deine Haare brauchen, wäscht sich das Produkt nur schwer heraus. Wenn Rückstände am Ansatz oder in den Längen zurückbleiben, können deine Haare schnell fettig oder strähnig wirken. Mehr ist also nicht gleich mehr: Für kurze bis mittellange Haare genügt schon eine haselnussgroße Portion Shampoo, für lange Haare etwa die doppelte Menge.

Produkte sanft einmassieren

Schäume das Shampoo leicht auf und massiere es vor allem am Haaransatz ein. Hier produziert deine Kopfhaut Talg, der deine Haare fettig aussehen lässt. Wenn du generell zu fettigen Haaren neigst, solltest du dabei besonders sanft vorgehen. Denn eine starke Kopfmassage regt die Talgproduktion an. Um deine Längen und Spitzen zu reinigen, genügen die Reste des Shampoos, die beim Waschen von deinem Ansatz aus nach unten laufen. Denn hier ist dein Haar meist trockener und weniger fettig.

Shampoo lauwarm ausspülen

Spüle das Shampoo gründlich mit Wasser aus, damit keine Rückstände zurückbleiben. Verwende dabei am besten lauwarmes Wasser. Der Grund: Deine Haare bestehen aus hitzeempfindlichen Proteinen – heißes Wasser greift sie an und raut ihre Schuppenschicht auf. Das macht sie spröde und glanzlos. Außerdem sind sie dadurch anfälliger für Spliss und Haarbruch. Mit lauwarmem Wasser schonst du deine Haare hingegen.

Conditioner verwenden

Während Shampoo die Haarstruktur aufraut, versiegelt Conditioner sie wieder. Außerdem macht er das Haar dank seiner starken Pflegewirkung widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen wie UV-Strahlung, Hitze oder deinem Styling. Häufig findest du ihn als Ergänzung zu einem Shampoo. Verwende am besten zusammengehörende Produkte – denn sie sind optimal aufeinander abgestimmt und ergänzen sich in ihrer Wirkung. Davon profitiert dein Haar.

Meide den Haaransatz, wenn du den Conditioner aufträgst. Wegen seiner reichhaltigen Formel nimmt er deinem Haar dort Volumen und macht es platt. Gib ihn stattdessen in die Längen und Spitzen. Diese sind häufig trocken und profitieren deshalb von der reichhaltigen Formel des Conditioners. Er versorgt sie mit Feuchtigkeit und hat zudem eine reparierende Wirkung. Unser Tipp: Kämme den Conditioner mit einem Kamm ein, der für nasse Haare geeignet ist. So verteilst du das Produkt optimal in den Längen und arbeitest es besonders gut ein.

Einwirken lassen und ausspülen

Lasse den Conditioner etwa eine Minute lang einwirken. Das genügt vollkommen, damit die pflegenden Wirkstoffe tief ins Haar eindringen und sich dort entfalten können. Spüle das Produkt danach gründlich aus. Unser Tipp: Haare mit kaltem Wasser waschen oder nachspülen. Denn kaltes Wasser schließt die Schuppenschicht – das macht deine Haare besonders glänzend und geschmeidig.

Richtig Haare waschen: Das brauchst du

No-Poo: Haare waschen ohne Shampoo

Haare waschen ohne Shampoo? Kein Problem – sogenannte No-Poo-Methoden liegen voll im Trend. Denn sie sind schnell selbstgemacht und dabei auch noch kostengünstig. Da sie in der Regel ganz ohne Silikone, Tenside und weitere chemische Inhaltsstoffe auskommen, sind sie außerdem besonders schonend für dein Haar und für die Umwelt. Wir stellen dir vier verschiedene Möglichkeiten vor, mit denen du deine Haare ganz ohne herkömmliches Shampoo waschen kannst.

Haare waschen mit Roggenmehl

  • Haartyp: Selbstgemachtes Roggenmehl-Shampoo eignet sich generell für alle Haartypen. Die Vollkornvariante des Mehls solltest du verwenden, wenn du dickeres oder lockiges Haar hast. Bei feinem Haar greifst du hingegen zum leichteren Mehltyp 1150.
  • Anleitung: Verrühre vier Esslöffel Roggenmehl mit etwa 240 Millilitern Wasser, bis eine zähe, klumpenfreie Masse entsteht. Lass sie etwa zehn Minuten stehen, bevor du sie scheitelweise auf deiner Kopfhaut aufträgst und dort einmassierst. Nach einer kurzen Einwirkzeit spülst du das Roggenmehl wie beim normalen Haarewaschen wieder aus.
  • Wirkung: Roggenmehl enthält Stärke. Sie bindet Fett und löst es von Kopfhaut und Haaren. Darüber hinaus sollen die im Mehl enthaltenen Nährstoffe wie Vitamin B5, Zink und Eisen das Haar kräftigen. Die Mischung ist außerdem pH-neutral, damit ist sie besonders schonend für Kopfhaut und Haare.

Haare waschen mit Natron

  • Haartyp: Natron empfiehlt sich vor allem für feines oder glattes Haar. Bei lockigem oder sehr dickem Haar ist diese Methode eher ungeeignet, da sie das Haar schnell austrocknen kann.
  • Anleitung: Mische etwa zwei bis drei Teelöffel Natron mit 150 Millilitern Wasser. Wasche deine Haare nun zunächst gründlich mit Wasser. Gib dann die Natronmischung über deinen Haaransatz und verteile sie auf der gesamten Kopfhaut. Massiere alles gründlich ein und lasse es etwa zwei bis drei Minuten einwirken. Spüle das Natron anschließend aus.
  • Wirkung: Natron hat einen basischen pH-Wert, der deine Kopfhaut aus dem Gleichgewicht bringen kann. Verwende nach der Haarwäsche Conditioner oder mach eine saure Rinse, also eine Spülung aus Apfelessig. Sie gleichen den pH-Wert wieder aus.

Haare waschen mit Heilerde

  • Haartyp: Heilerde besteht aus reiner Tonerde und bindet Fett und Schmutz. Daher eignet sie sich vor allem bei schnell fettendem Haar als Alternative zu herkömmlichem Shampoo.
  • Anleitung: Rühre etwa zwei Esslöffel Heilerde mit drei Esslöffeln Wasser an. Lass die Masse aufquellen, bis ein dickflüssiger Brei entstanden ist. Diesen gibst du auf deinen Haaransatz und verteilst ihn dann auf der Kopfhaut. Gib die Heilerde nicht in deine Längen, dort verklebt sie und lässt sich schwer ausspülen. Lass die Mischung kurz einwirken und spüle sie dann gründlich aus.
  • Wirkung: Heilerde werden zahlreiche positive Eigenschaften zugeschrieben. So befreit sie verstopfte Talgdrüsen, beugt Schuppen vor und beruhigt die Kopfhaut. Neben purer Heilerde findest du auch Shampoo, das auf dem wirkungsvollen Naturprodukt basiert.

Geduld zahlt sich aus

Wenn du deine Haare bisher mit herkömmlichen Produkten gewaschen hast, muss sich deine Kopfhaut erst einmal an die Umstellung gewöhnen. Als Folge können deine Haare zunächst fettiger wirken und weniger glänzen. Aber Geduld lohnt sich – denn bereits nach wenigen Wochen stellt sich dein Haar auf die neue Pflege ein. Das Ergebnis: Mit der Zeit sollte es langsamer nachfetten, locker fallen und ganz natürlich glänzen. Wasche dein Haar trotzdem ab und zu mit herkömmlichem Shampoo, um deine Kopfhaut tiefen zu reinigen.

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