Was Beach Waves von allen anderen Lockenarten unterscheidet? Ihre Unperfektheit. Nicht eine Strähne gleicht der anderen, ein bisschen Undone-Feeling und eine gewisse Griffigkeit macht den lässigen Wellen-Look perfekt. Eben genau so, wie wenn Salzwasser und Wind das Styling übernommen haben: Wenn du deine Haare nach einen Tag am Strand aus dem Scrunchie löst und sie einfach genau richtig fallen.
Hitze ist für echte Beach Waves gar nicht nötig – im Gegenteil: Das Ergebnis dieser Hitzestyling-Sessions sind zwar perfekte Wellen, aber nicht unbedingt unangestrengt wirkende Beach Waves. Verwendest du Glätteisen oder Lockenstab zu oft, können deine Haare außerdem austrocknen und abbrechen. Auch wenn es nur das schnelle Nacharbeiten einzelner Strähnen ist, und du nicht jeden Tag komplett alle Haare neu curlst: Jedes Erhitzen auf bis zu 200 Grad kann die Keratin-Struktur deiner Haare schädigen.
Die Win-Win-Lösung für deinen easy going Boho-Look könnten Beach Waves sein, die du ohne die Einwirkung von Hitze modellieren kannst. Die sogenannten Heatless-Methoden sind schonend für die Haare und perfekt, um die Waves unperfekt aussehen zu lassen. Alles was du dafür brauchst, sind die richtigen Texturen und Techniken, sowie ein bisschen Geduld. Denn im Gegensatz zu den Hitzestyling-Geräten, nutzen die heatless Methoden nicht Hitze, sondern Zeit als Formgeber: Sie modellieren Beach Waves über Nacht oder in ein paar Stunden. Am allerwichtigsten ist es, die Frisuren immer erst zu lösen, wenn die Haare komplett getrocknet sind. Sind sie noch feucht, können sich die Wellen super schnell wieder aushängen.