Beim Drücken auf einen entzündeten Pickel entsteht Druck auf das umliegende Gewebe. Dabei wird nicht nur der Talg nach außen gepresst – sondern häufig auch nach innen. Das kann dazu führen, dass sich die Entzündung tiefer ins Gewebe verlagert und sich ausbreitet. Besonders problematisch wird es, wenn dabei Keime eingeschleust werden.
Die Risiken: Entzündungen, Narben, Pickelmale
Wer regelmäßig selbst Hand anlegt, riskiert beim Ausdrücken eines Pickels mehr als nur kurzfristige Rötungen:
Schmerzen und Schwellungen: Durch die mechanische Verletzung der Haut
Entzündungen: Drücken verschärft die Immunreaktion im Gewebe
Aknenarben: Vor allem bei tieferliegenden Pickeln kann es zu irreversiblen Narben kommen
Pigmentflecken: Nach dem Abklingen der Entzündung bleiben oft dunkle Flecken zurück – besonders bei dunkleren Hauttypen. Diese postinflammatorischen Entzündungsmale sind Pigmentflecken, die nur sehr langsam abklingen.
Diese Spätfolgen sind häufig schwerer zu behandeln als der ursprüngliche Pickel.