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Nahaufnahme eines Frauengesichts mit nassen, dunklen Haaren, die ihr teilweise als Strähnen ins Gesicht fallen, und hellblauen Augen vor einem hellblauen Hintergrund.

Fettige Haare nach dem Waschen vermeiden

Das Gefühl frisch gewaschener Haare bleibt aus, weil deine Ansätze kurz nach der Haarwäsche schon wieder – oder vielleicht auch immer noch – strähnig sind? Dann läuft die Talgproduktion deiner Kopfhaut auf Hochtouren. Das kann unter anderem an einer falschen Pflege-Routine liegen. Wie es richtig geht, verraten wir dir im Text.

Kurz und knapp: Fettige Haare nach dem Waschen

  • Fettige Haare nach dem Waschen können am Haartyp, aber auch an ungünstigen Pflege- und Stylingroutinen liegen.

  • Zu häufiges Waschen, das falsche Shampoo, eine zu reichhaltige Pflege, Build-up, hormonelle Schwankungen, Hitzeeinwirkung, sowie das ständige In-die-Haare-fassen können fettige Haare begünstigen.

  • Gegen schnell fettendes Haar können verlängerte Waschintervalle, milde oder tiefenreinigende Shampoos, leichte Pflege und das Vermeiden von Hitze auf der Kopfhaut helfen.

  • Versuche, dir nicht ständig in die Haare zu fassen – das bringt nur unnötiges Fett auf Kopfhaut und Haare.

  • Eine wöchentliche Heilerde-Maske kann deine schnell fettende Kopfhaut in Balance bringen.

Fettige Haare nach dem Waschen: Daran kann es liegen

Du hast morgens Haare gewaschen und spätestens mittags schon wieder das Gefühl, dass deine Haare am Ansatz leicht fettig sind? Oder sind sie es vielleicht immer noch? Beides ist möglich – und lästig. Denn meist hängen die Haare dann platt und schwer herunter, ganz egal wie du sie vorher gestylt hattest. Coole Frisuren sind in diesem Zustand unmöglich, Besonders bei feinem Haar sieht man den Fett-Effekt sofort.

Dass deine Haare nach dem Waschen immer noch fettig aussehen, kann verschiedene Ursachen haben, meist sind es Fehler in der Haircare-Routine:

Zu häufiges Waschen

Du wäschst deine Haare täglich, weil sie einfach super schnell nachfetten? Das kann die Kopfhaut reizen und sie zu einer übersteigerten Talgproduktion anregen.

Falsches Shampoo

Kennst du deinen Haartyp, weißt du auch, welche Inhaltsstoffe dein Shampoo idealerweise enthalten sollte. Ist dein Shampoo nicht auf deinen Haartyp abgestimmt, kann das zu übermäßig fettigen Haaren führen.

So kann etwa die Waschsubstanz Sodium Laurel Sulfat deine Haare zwar gründlich von Fett befreien und für tollen Schaum sorgen, empfindliche Kopfhaut kann dadurch aber austrocknen und mit einer übersteigerten Talgproduktion reagieren.

Genauso können zu reichhaltige Shampoos deine Haare nach dem Waschen fettig aussehen lassen. Der Grund: Ihre enthaltenen Öle können vor allem feines Haar beschweren und fettig aussehen lassen. Meist sind es Shampoos mit cremigen, milchigen Texturen.

Nicht gründlich genug ausgespült

Auch wenn es schnell gehen muss, solltest du dir Zeit für die Haarwäsche nehmen. Denn machst du den Fehler und arbeitest dein Shampoo nicht gründlich an den Ansätzen ein oder wäschst Shampoo, Conditioner oder Maske nicht gründlich aus, können Fett und Öle im Haar verbleiben.

Zu reichhaltige Pflege

Genau wie zu reichhaltige Shampoos, können auch reichhaltige Conditioner oder Kuren für fettige Haare sorgen. Enthalten sie pflegende Öle oder Pflanzenfette wie Sheabutter oder Arganöl, können diese die Haare beschweren und deine ohnehin fettige Kopfhaut und Ansätze noch fettiger hinterlassen.

Bei manchen Haartypen haben auch Silikone einen beschwerenden Effekt, der für fettige Haare sorgen kann.

Auch der Pflegeintervall ist wichtig: Das zu häufige Verwenden von Kur oder Maske kann deine Haare fettig aussehen lassen. Gerade bei dünnem oder sehr gesundem Haar kann es schnell zu einer beschwerenden Überpflege kommen.

Zu viel Hitze

Sind das Wasser beim Waschen oder die anschließende Föhnluft zu heiß, kann das die Kopfhaut austrocknen. Darauf kann sie ebenfalls mit einer stärkeren Talgproduktion reagieren, so dass die Haare direkt nach dem Waschen fettig aussehen.

Zu viel Build-up

Haarspray, Trockenshampoo oder Gel: Reste von Stylingprodukten können sich auf der Kopfhaut ansammeln, auch wenn du deine Haare häufig wäschst. Das sogenannte Build-up kann deine Kopfhaut beschweren und die Ansätze trotz Shampoonieren fettig aussehen lassen.

Häufiges Berühren der Haare

Falls du mehrmals am Tag Frisuren-Wechsel vollziehst, dir ständig in die Haare fasst oder dir Strähnen aus dem Gesicht streichst, kann das Grund für das schnelle Nachfetten sein. Genau wie das unbewusste Haare raufen bei Stress.

Denn mit jedem Griff in die Haare bringst du mehr Fett und Bakterien in Haare und Kopfhaut.

Hormonelle Schwankungen

Auch die Hormone können die Talgproduktion auf deinem Kopf beeinflussen. Nämlich immer dann, wenn sie sich verändern: In der Pubertät, während der Menstruation oder auch in den Wechseljahren kann das Nachfetten intensiver sein.

So verhinderst du fettige Haare nach dem Waschen

Die Fehler im Umgang mit fettigen Haaren nach dem Waschen kennst du jetzt. Daraus ergibt sich eine Reihe an effektiven To-Dos, mit denen du das übermäßige Fett in den Haaren nach dem Waschen lindern kannst.

Folgende Aspekte solltest du beim Waschen, Pflegen und Stylen deiner Haare beachten:

Haare smart waschen

Stimme dein Shampoo auf deinen Haartyp ab. Bei schnell fettendem Haar solltest du auf den Inhaltsstoff Sodium Laurel Sulfat sowie auf schwere Öle verzichten. Setze auf ein mildes, erfrischendes Shampoo, das du an einer gelartigen, klaren Textur erkennen kannst.

Achte darauf, wie deine Haare Silikone vertragen: Auch wenn kosmetische Silikone eigentlich nicht mehr beschwerend wirken, sind sie für manchen feinen Haartypen einfach nicht geeignet.

Leichte, erfrischende Inhaltsstoffe wie Melisse, Rosmarin oder Minze können deiner fettigen Kopfhaut guttun, ohne sie zu beschweren.

Wasche dein Haar nicht jeden Tag. Mit Trockenshampoo kannst du die Waschintervalle vergrößern und deine Haare nur alle zwei bis drei Tage waschen.

Verwende wöchentlich ein tiefenreinigendes Shampoo, das deine Kopfhaut von Build-up befreit und deiner Kopfhaut etwas Gutes tut.

Shampooniere deine Haare immer zweimal pro Waschgang. So gehst du sicher, dass du Fett und Schmutz komplett entfernst. Wichtig ist es außerdem, nicht zu viel Shampoo zu verwenden, nur die Ansätze zu shampoonieren und deine Haare nicht zu heiß zu waschen.

Kombiniere das Haare waschen mit einer Scalp Brush. Sie kann für eine tolle Kopfhautmassage – und damit für eine gesteigerte Durchblutung der Kopfhaut sorgen. Das wiederum kann die Kopfhaut optimal mit Nährstoffen versorgen und die Talgproduktion in Balance halten.

Verlege deine Haarwäsche auf den Morgen. Das nächtliche Liegen und Reiben der Haare zwischen Kissen und Kopfhaut kann ebenfalls schneller für fettige Haare sorgen. Morgens gewaschene Haare können länger frisch bleiben.

Leichte Pflege verwenden

Genau wie deine Haut reagieren auch deine Haare auf zu viel Pflege: Es bekommt ihnen einfach nicht. Ihre Inhaltsstoffe sollten wirklich nur bei sehr strapaziertem, trockenen Haar reichhaltig und nährend sein – alle anderen Haartypen kommen mit leichter Pflege besser zurecht.

Achte darauf, Conditioner und Kur nicht zu häufig zu verwenden und ausschließlich in den Haarlängen zu verteilen.

Außerdem solltest du die Pflege-Goodies immer gründlich auswaschen, damit nicht beschwerende Reste im Haar verbleiben. Schließe jeden Waschgang mit kaltem Wasser ab.

Schonendes Styling

Föhne deine Haare nach dem Waschen nicht zu heiß und richte die Föhnluft nie direkt auf die Kopfhaut. Verwende am Ende deiner Föhn-Session die Kaltluft-Taste.

Verwende Styling-Produkte eher sparsam und versuche, sie nicht auf die Kopfhaut zu bringen.

Haare nicht unnötig anfassen

Versuche, dein Haar so wenig wie möglich anzufassen und nicht ständig die Frisuren zu wechseln. So verhinderst du, dass das Fett und Schmutz deiner Hände auf den Kopf gelangen. Versuche, dein Haar so wenig wie möglich anzufassen und nicht ständig die Frisuren zu wechseln. So verhinderst du, dass das Fett und Schmutz deiner Hände auf den Kopf gelangen.

"Eine wöchentliche Maske mit Heilerde kann die Talgproduktion auf der Kopfhaut regulieren. Dafür zwei bis drei Esslöffel Heilerde mit Wasser zu einem Brei vermischen und für 20 Minuten auf der Kopfhaut einwirken lassen. Mit Wasser auswaschen und mit einem milden Shampoo die Reste entfernen."

-Annne Wüstmann, Douglas Beauty Expertin

Eine Frau mit blonden, gewellten Haaren und blauen Augen, die einen schwarzen Pullover trägt und die Arme vor einer weißen Wand verschränkt hat.

Über die Autorin

Anne Wüstmann - freie Beauty-Redakteurin

Die freie Autorin schreibt seit Jahren für renommierte Lifestyle-Magazine. Sie widmet sich dabei leidenschaftlich den Themen Beauty, Ernährung, Gesundheit und Sport. Zu ihren persönlichen Beauty-Favoriten zählen ein guter Highlighter, frischer Selleriesaft und Pilates.

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